
HalleSchokolade aus Halle ist zunehmend im Ausland gefragt. Die Umsätze der Halloren Schokoladenfabrik AG stiegen im ersten Quartal um ein Viertel auf 22,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Halle mitteilte. Neben der stärkeren Nachfrage im europäischen Ausland hätten auch höhere Umsätze bei deutschen Discountern für das Plus im Vergleich zum ersten Quartal 2012 gesorgt, sagte Finanzchef Andreas Stuhl der Nachrichtenagentur dpa.
Das Vorsteuerergebnis legte im ersten Vierteljahr um 12,8 Prozent auf 440.000 Euro zu. Ein Nettoergebnis teilte das Unternehmen nicht mit. Einen Großteil des Gewinns erzielt die Schokoladenbranche in der Regel erst im vierten Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft.
Yildiz Holding (Türkei)
Jahresumsatz im Jahr 2012: 2,2 Milliarden Dollar
August Storck KG (Deutschland)
Jahresumsatz: 2,27 Milliarden Dollar
Chocoladenfabriken Lindt & Sprüngli AG (Schweiz)
Jahresumsatz: 2,79 Milliarden Dollar
Ferrero Group (Italien)
Jahresumsatz: 5,63 Milliarden Dollar
Hershey Foods Corp. (USA)
Jahresumsatz: 6,46 Milliarden Dollar
Meiji Co Ltd. (Japan)
Jahresumsatz: 12,43 Milliarden Dollar
Nestlé SA (Schweiz)
Jahresumsatz: 12,81 Milliarden Dollar
Barcel SA, division of Grupo Bimbo (Mexiko)
Jahresumsatz: 14,1 Milliarden Dollar
Mondeléz International Inc. (USA)
Jahresumsatz: 15,48 Milliarden Dollar
Mars Inc. (USA)
Jahresumsatz: 16,8 Milliarden Dollar
Quelle: Fachzeitschrift Candy Industry
Halloren hatte im vergangenen Jahr bei rund 90 Millionen Euro Umsatz unter dem Strich 2,1 Millionen Euro verdient. Treibende Kraft war zuletzt auch der Zukauf der niederländischen Schokoladenfirma Steenland. Im ersten Quartal 2012 hätten sich die Umsätze der neuen Tochter auf dem Vorjahresniveau bewegt, sagte Stuhl.
Die Gruppe zählt insgesamt mehr als 600 Mitarbeiter und ist mit einer 200-jährigen Firmengeschichte nach eigenen Angaben die älteste deutsche Schokoladenfabrik. Standorte gibt es in Halle, Delitzsch in Sachsen, Cremlingen in Niedersachsen sowie in den Niederlanden.

Wenn es diese ungeschriebenen Handelsschranken innerhalb unseres Landes nicht gäbe, würde ich auch im Raum Stuttgart davon naschen können. Leider gilt das auch für andere Leckereien.

Wer einmal Halloren gegessen hat, isst sie immer wieder. Die Sortenvielfalt ist enorm!
Leider findet man sie bei uns nur in wenigen guten Geschäften.

Schokoladenfabrik? Zuckeranteile von 65 Prozent sind schon eine Frechheit.
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