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Handelsblatt Exklusiv: Zeitarbeitsfirmen klagen über Personalnot

exklusiv Die großen deutschen Zeitarbeitsfirmen klagen über zu wenige geeignete Bewerber.

Den Zeitarbeitsfirmen fehlen passende Bewerber. Quelle: dpa
Den Zeitarbeitsfirmen fehlen passende Bewerber. Quelle: dpa

Düsseldorf"Die Nachfrage ist da, wir haben zurzeit 8000 offene Stellen. Doch leider ist das Image der Branche immer noch sehr einseitig", sagt Jan Ole Schneider, Finanzchef des deutschen Marktführers Randstad dem Handelsblatt.

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"Der Trend zu Vollbeschäftigung in vielen Regionen ist eine Herausforderung für die Branche", sagt Andreas Dinges von Adecco Deutschland. "In München, Stuttgart und Frankfurt wird es schon sehr schwierig, geeignete Bewerber zu finden". Die Tochter des Schweizer Adecco-Konzerns zählt zur Zeit 7000 offenen Stellen in Deutschland.

Der Mangel an geeigneten Bewerbern ist derzeit das größte Hindernis für die Branche in Deutschland, die wegen der Diskussion um Mindestlöhne in der Kritik steht. Dennoch sehen Experten kein Ende des Zeitarbeiterbooms: "Wir halten es für möglich, dass die Zahl der Zeitarbeiter in Deutschland in diesem Sommer erstmals die Millionengrenze überspringen wird", sagt Hartmut Luerßen von der Marktforschungsagentur Lünendonk. Derzeit sind rund 900.000 Menschen in Deutschland bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt.

  • 25.05.2011, 11:46 UhrAnonymer Benutzer: Arbeitsmarkt

    Interessant, wie einseitig hier kommentiert wird (und auch sehr im Zeichen einer schwachen Rechtschreibung). Letztlich hat die Zeitarbeit in Deutschland, wie auch im Rest der Welt, eine wichtige Funktion zur Flexiblisierung der Arbeit. Sie sichert Stammbelegschaften, hilft Arbeitsspitzen abzufedern, bringt Arbeitslose zurück in Beschäftigung und hat einen deutlichen Beitrag zur aktuell guten Verfassung des deutschen Arbeitsmarktes geleistet.
    Bei aller richtigen Kritik an den "schwarzen Schafen" dieser Branche, ist doch eine pauschale Diffamierung der seriösen Marktteilnehmer nicht angebracht. Sachlichkeit täte dieser Diskussion gut.

  • 22.05.2011, 23:37 UhrAnonymer Benutzer: Sodom_und_Gomorra_2011

    Warum hat man diese Menschenhändlerbuden eigentlich von Arbeitnehmerseite noch nicht abgefackelt???
    Diese Zuhälter braucht kein einziger Arbeitnehmer, den man um seinen vollen Lohn/Gehalt betrügt!

  • 22.05.2011, 21:01 UhrAnonymer Benutzer: poolliter

    Der Zweck der Zeitarbeit besteht vor allem in Lohndrückerei, Unterdrückung und Ausbeutung der Arbeiter.
    Wünsche allen, dass sie auf diesen Menschenhandel nicht angewiesen sind.

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