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Handelskonzern Metro: Gesellschafter machen Weg für Horst Norberg als Media-Saturn-Chef frei

exklusivDer Zwist zwischen Media-Saturn-Miteigner Kellerhals und dem Großaktionär Metro ist zumindest in einer wichtigen Personalfrage beigelegt. Noch ist aber unsicher, wie stark der Handelskonzern in China expandiert.

Der Parkplatz eines Media Markts in Düsseldorf. Quelle: dpa
Der Parkplatz eines Media Markts in Düsseldorf. Quelle: dpa

DüsseldorfHorst Norberg, seit 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding, soll die Geschäfte der größten europäischen Elektronikhandelskette mit Auslaufen des Vertrags, der 2012 endet, weitere zwei Jahre führen. Darauf verständigten sich der Düsseldorfer Handelskonzern Metro, der gut 75 Prozent an Media-Saturn hält, und Minderheitsgesellschafter Erich Kellerhals.

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„Nachdem sich Herr Kellerhals zunächst sehr skeptisch über Horst Norberg äußerte, hat er sich mittlerweile der Meinung von Herrn Stiefel und Metro angeschlossen und der Vertragsverlängerung bis Ende 2015 zugestimmt“, sagte Metro-Chef Olaf Koch im Interview mit dem Handelsblatt. Ein Sprecher von Kellerhals‘ Beteiligungsgesellschaft Convergenta Invest bestätigte die Zustimmung zur Vertragsverlängerung auf Anfrage.

Metro-Chef im Interview zum Download Das Gespräch mit Olaf Koch im Wortlaut

Der Chef des Handelskonzerns über Fehler der Vergangenheit, Chancen für die Zukunft, geplante Veränderungen - und die zukünftige Dividendenpolitik.

Metro-Chef im Interview zum Download: „Wir haben uns die Dinge lange zu schöngeredet“

Was die Expansion von Media-Saturn in China angeht, so ist Koch zufolge noch nichts entschieden. „Wir werden aber sicher nicht planlos Hunderte Millionen Euro in die Eröffnung neuer Märkte investieren“, erklärte er. Es gebe ausgabenschonendere Modelle, die gerade geprüft würden.

Analyse Das sind Metros Stärken und Schwächen

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Die Testphase mit sieben Media-Märkten in Schanghai läuft bis Jahresende. „Die Begeisterung über den chinesischen Markt ist und bleibt groß. Wir haben dort jedoch mit Suning und Gome zwei starke lokale Anbieter, die in atemberaubendem Tempo wachsen. Im Geschäft mit Unterhaltungselektronik werden die Langsamen nicht nur von den Schnellen überholt, sondern gefressen", sagte Koch.

 

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