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Im indischen Ozean: Piraten lassen Frachter deutscher Reederei frei

Der von Piraten gekaperte Frachter "MCL Bremen" ist wieder frei. Die Mannschaft hatte sich in einem Panikraum in Sicherheit bringen können. Der Fall ist für die Schifffahrt keine Kleinigkeit, wurde das Schiff doch im indischen Ozean aufgebracht - 950 Meilen vom berüchtigten Horn von Afrika entfernt.

Das Hamburger Frachtschiff "Taipan" ist eines der vielen Schiffe, das vor der Küste Somalias von Piraten überfallen worden ist. Quelle: dpa
Das Hamburger Frachtschiff "Taipan" ist eines der vielen Schiffe, das vor der Küste Somalias von Piraten überfallen worden ist. Quelle: dpa

HB HAREN. Der von Piraten gekaperte Frachter einer deutschen Reederei ist wieder frei. Der Besatzung der „MCL Bremen“ gehe es gut. Sie habe sich im Schutzraum in Sicherheit gebracht, teilte die Reederei Schepers im emsländischen Haren am Wochenende mit. Soldaten einer dänischen Fregatte gingen nach Angaben der Bundespolizei an Bord. Die Piraten hatten das etwa 130 Meter lange Schiff da bereits verlassen.

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Die Mannschaft habe vom Sicherheitsraum aus die ganze Zeit die Kontrolle über die Maschinen der „MCL Bremen“ behalten, erklärte die Reederei. Das Kommando führe ein deutscher Kapitän. Außerdem gehörten drei ukrainische und ein russischer Offizier sowie sieben Philippiner zur Besatzung. Weitere Details wollte das Unternehmen nicht nennen und verwies auf seine Homepage.

Nach einem Bericht der Oldenburger „Nordwest-Zeitung“ hatten die Seeräuber den Frachter rund 950 Meilen vom Horn von Afrika im Indischen Ozean überfallen. Nach Angaben eines Sprechers des Bundeswehr-Einsatzführungskommandos in Potsdam befand sich die „MCL Bremen“ zum Zeitpunkt des Piratenangriffs außerhalb des Gebietes, in dem die EU-Einsatzgruppe „Atalanta“ unterwegs ist.

  • 29.11.2010, 16:27 UhrAnonymer Benutzer: Siehste, geht doch!

    Mal kurz das Konzept der brücke ändern und schon haben Piraten keine Chance mehr mit Waffengewalt das Ruder zu übernehmen...
    Sollte Schule machen dieser Ansatz! Kostet deutlich weniger als ein Lösegeld mit monatelangem Stillstand des Schiffs.

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