
KölnFür das deutlich kleinere, partnerschaftlich geführte Unternehmen mit 4.200 Mitarbeitern in 43 Geschäftsstellen zahlt Jones Lang Lasalle einen Kaufpreis von 197 Millionen Pfund (319 Millionen Dollar). Davon werden 98 Millionen Pfund sofort nach Abschluss der Transaktion gezahlt, der Rest fließt binnen fünf Jahren. Das an der New Yorker Börse notierte Unternehmen wird die komplette Summe in bar zahlen. Der erwartete Kaufpreis in Höhe von 160 Millionen Pfund wird damit noch deutlich übertroffen. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Handelsblatt über Hinweise auf den bevorstehenden Deal berichtet.
Mit der Übernahme wird der Name King Sturge komplett verschwinden: Alle Geschäftsfelder und Teams werden künftig unter der Marke Jones Lang Lasalle geführt. Damit sei das strategische Ziel ein gutes Stück näher gerückt, Marktführer in Großbritannien, aber auch in wichtigen kontinentaleuropäischen Ländern zu werden, heißt es bei Jones Lang Lasalle.
Neuer Vorstandschef des Unternehmens in Großbritannien wird der bisherige Jones Lang Lasalle England-Chef, Andrew Gould. King Sturge-Partner Richard Batten übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat. Wie die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Deutschlandchefs, Andreas Quint bei Jones Lang Lasalle und Sascha Hettrich bei King Sturge, künftig aussieht, ließen die Unternehmen offen.