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Immobilienkonzern: Europolis beflügelt Gewinn von CA Immo

Die Übernahme der Volksbanken-Tochter Europolis hat sich für den österreichischen Immobilienkonzern rentiert. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet CA Immo einen Gewinn deutlich über dem Vorjahresniveau.

Neubauten am Riedberg in Frankfurt am Main. Quelle: dapd
Neubauten am Riedberg in Frankfurt am Main. Quelle: dapd

WienDer österreichische Immobilienkonzern CA Immo hat seinen Gewinn dank der Übernahme der Volksbanken-Tochter Europolis deutlich gesteigert. Nach den ersten drei Quartalen stand unter dem Strich ein Plus von 30,7 Millionen Euro nach 13,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

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Die CA Immo hatte die in Ost- und Südosteuropa tätige Europolis mit Immobilien im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr übernommen. Der Wachstumssprung beflügelt nun im ersten Jahr der Einbeziehung in die Bilanz die Ergebnisse.

Die Mieteinnahmen stiegen in den ersten neun Monaten um 56 Prozent auf knapp 193 Millionen Euro. Im selben Zeitraum verkaufte das Unternehmen Immobilien über 180 Millionen Euro und verdiente damit knapp 22 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr will der Konzern Immobilien über 300 bis 350 Millionen Euro losschlagen. „Wie bereits im Vorjahr, ist auch für 2011 damit zu rechnen, dass das vierte Quartal einen deutlich überproportionalen Anteil an den Verkäufen des Gesamtjahres haben wird“, hieß es in der Mitteilung. Daher sei die Firma zuversichtlich, das Ziel zu erreichen und dabei einen „signifikanten positiven Ergebnisbeitrag“ zu erzielen.

Der Gewinn werde im laufenden Jahr deutlich über dem Vorjahresniveau liegen, bekräftigte Vorstandschef Bruno Ettenauer. Die Aktionäre sollen daher eine Dividende von rund zwei Prozent des bei Immobiliengesellschaften wichtigen Net Asset Values (NAV - Nettovermögenswert) erhalten. Davon profitiert auch die UniCredit Bank Austria, die 17 Prozent der Anteile hält. An der Börse lag die CA-Immo-Aktie am Mittwoch rund 2,5 Prozent im Plus.

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