Diskussion: Kommentare zu: Staatshilfen für Schlecker-Investoren

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 28.01.2012, 13:34 UhrAnonymer Benutzer: RechtundGesetz

    Schon wieder mal auf Kosten der Allgemeinheit.
    Mehr fällt diesen unfähigen in der Politik nicht dazu ein.

    Man muss diesen Leuten ganz deutlich sagen, dass Schlecker jahrelang keine Rücksicht auf irgend jemanden genommen, dass hier nichts anderes als ein Drogeriemarkt Ketten Schneeballsystem entstanden ist, das irgendwann wie jedes Schneeballsystem in der Wirtschaft, implodieren musste.

    Lasst den Laden ruhig aus sterben.
    Schlecker hatte mit den kleinen Drogerie Familienbetrieben auch kein Mittleid.
    Die mussten wegen ihm in den meisten Fällen auf geben.

    Wenn dieser Schlecker seinen Laden nicht so führen kann dass er überleben kann, dann muss es ihm genauso wie allen in der freien Wirtschaft ergehen, die nicht wirtschaften können, nämlich den Bach runter gehen.
    Das ist eben der Preis für dieses Pokerspiel das in der Vergangenheit all zu oft auf dem Rücken der kleinen Leute gespielt wurde.

    Jetzt soll wieder eine Sozialisation erfolgen.

    Nein, nein, das kann es nicht sein, nicht schon wieder auf Kosten der Allgemeinheit.
    Das ist inzwischen schon zur Mode geworden.
    Das ist keine freie Marktwirtschaft mehr, das ist Sozialismus in seiner reinsten Form der näher dem Kommunismus steht.

    Der Markt muss sich von selbst reinigen, nicht die Menschen dürfen für die Sünden der Verursacher zahlen müssen.
    Wer das Spiel macht, muss wissen dass er verlieren kann.
    Wer hoch Pokert, kann hoch verlieren, das muss selbst einem Metzgersohn wie Schlecker bekannt sein.

    Den Bürgen soll man würgen.!
    Soweit darf es erst gar nicht kommen.

  • 28.01.2012, 13:43 UhrWolfgangPress

    Staatshilfen, für wen auch immer sind schädlich und daher grundsätzlichen abzulehnen.

  • 28.01.2012, 14:23 UhrAnonymer Benutzer: Doc

    Kein Mensch braucht die Schlecker -Läden . Die Herrschaften Schlecker wollten die große Kohle auf dem Rücken der Mitarbeiter machen .

    Sklavenlöhne u. innerbetriebliche Schikane .

    Der König Kunde braucht nicht Schlecker . Aber Schlecker
    braucht den Kunden .

    So kanns gehen ,wenn man so ein Negativimage hat .

    Da gehe ich doch lieber zu DM !

  • 28.01.2012, 14:23 UhrAnonymer Benutzer: caesarenwahn

    na klar, auf Kosten des Steuerzahlers werden die gerettet, die ihren Arbeitnehmern die Butter auf dem Brot nicht gönnen und sich daran ein Milliardenvermögen zusammengerafft haben. Für mich ist übrigens auch Roßmann nicht mehr vertrauenswürdig nach seinem Auftritt bei Illner werde ich bei dem nichts mehr kaufen. Unglaublich, wenn solche Leute wie Roßmann privilegierte Auftritte im Fernsehen bekommen, um die Ausplünderungs- und Mitnahmementalität der sogenannten Eliten zu verteidigen - angefangen von den Banken und Stromkonzernen bis hin zum politischen Handlangervolk des unsäglichen pfründeverteilenden Niebel. Alles auf Kosten des Steuerzahlers - das ist die Devise der 1% ganz großen Abzocker, die sich den Staat unter den Nagwl gerissen haben und für Demokratie halten, was sie tun.

  • 28.01.2012, 14:49 UhrAnonymer Benutzer: holger

    Das ist doch das Letzte. Ausgerechnet eine grün-rote Regierung unterstützt indirekt solch ein menschenverachtendes Unternehmen. Man weiß mittlerweile gar nicht mehr was man wählen soll.

  • 28.01.2012, 18:33 Uhrjneugebauer

    Immer der gleiche Mist, egal wer regiert! Moral Hazard ohne Ende.

    Ist die Investition erfolgreich kassiert der Investor den Gewinn. Geht es schief trägt das Land die Kosten.

    Damit lockt man vor allem jene Investoren an, die gar keine schlagkräftige Sanierungsvision mitbringen. Nur ein Investor, der bereit ist die Risiken selbst zu tragen, kann einen Laden wie Schlecker nachhaltig sanieren.

    Aber ist ja modern heutzutage dass Politiker in alles ihre Finger reinstecken.

  • 29.01.2012, 10:51 UhrAnonymer Benutzer: Mollemopp

    Politiker sind leider sehr dumme Menschen. Sie meinen Schlecker retten zu müssen, weil die Mitarbeiter sonst ihre Arbeitsplätze verlieren. Wenn Schlecker verschwindet gibt es eine Marktbereinigung. Für diese zum größten Teil Teilzeit-Jobs finden Mitarbeiter schnell Ersatz. Die Kunden die bei Schlecker eingekauft haben, verteilen sich auf andere Läden. Dadurch entsteht zusätzlicher Bedarf und Filialausbau bei den noch funktionierenden Drogerieketten. Hier entstehen dann wieder zusätzliche Arbeitsplätze. Komisch, dass immer Firmen geholfen wird, die im Rampenlicht stehen. Wer hilft den Tausenden von Firmen, die jedes Jahr insolvent sind? Aber wie Erich schon richtig sagte: "Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf!" Schlecker ist der nationale Sozialismus und die EU ist der Europäische Sozialismus.

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