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Insolvenzverwaltung: Quelle-Call-Center werden übernommen

Nach der Insolvenz wird der Versandhändler Quelle jetzt fachgerecht tranchiert. Outsourcing-Dienstleister Walter Services aus dem baden-württemberigischen Ettlingen hat sich die Call Center des Konzerns in Cottbus und Emden gesichert. Vollzogen werden kann der Deal aber sich zum Jahreswechsel: Derzeit braucht Quelle die Ressourcen noch selbst.

Die Call Center in Emden und Cottbus sind verkauft, vorläufig braucht Quelle die Zentren jedoch noch selbst - der Ausverkauf läuft weiter. Quelle: Reuters
Die Call Center in Emden und Cottbus sind verkauft, vorläufig braucht Quelle die Zentren jedoch noch selbst - der Ausverkauf läuft weiter. Quelle: Reuters

HB ESSEN/ETTLINGEN/FÜRTH. Der Outsourcing-Dienstleister Walter Services aus Ettlingen (Baden-Württemberg) übernimmt zum Jahreswechsel 2009/2010 die Call Center des insolventen Versandhändlers Quelle in Cottbus und Emden. Dies teilte der Insolvenzverwalter am Montag in Essen mit. Beide Call-Center betreuen unter anderem das Tele Shopping Geschäft des Einkaufskanals HSE 24. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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"Mit dem Verkauf dieser beiden Call Center sichern wir langfristig 500 Arbeitsplätze", erklärte Jörg Nerlich, Beauftragter des Insolvenzverwalters für den Versandhandel, laut Mitteilung. Der Gläubigerausschuss habe den Verkauf genehmigt.

In Cottbus sind den Angaben zufolge derzeit noch 520 Voll- und Teilzeitbeschäftigte, in Emden 75 beschäftigt. "Wir werden uns kurzfristig in dieser Woche mit den Arbeitnehmervertretern dieser Call Center treffen, um die notwendigen nächsten Schritte zu besprechen", erklärte Nerlich weiter.

Die Quelle Call Center in Magdeburg (520 Mitarbeiter), Berlin (620 Mitarbeiter) und Görlitz (230 Mitarbeiter) würden vorläufig noch für den Ausverkauf bei Quelle und für Drittgeschäfte benötigt. Magdeburg sei nahezu ausschließlich für Quelle Deutschland tätig gewesen, Berlin auch für weitere Kunden wie HSE 24. Für Görlitz werde noch ein Management Buy Out mit Unterstützung des Freistaats Sachsen geprüft.

Im Rahmen des Quelle-Ausverkaufs seien über das vergangene Wochenende insgesamt mehr als eine Million Bestellungen eingegangen, hieß es weiter.

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