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Intime Fragen: Fast-Food-Ketten zielen unter die Gürtellinie

Wer in Deutschland ein Fast-Food-Restaurant der amerikanischen Schnellrestaurantketten McDonalds und Subway auf eigene Rechnung betreiben will, muss den Franchisegebern angeblich Einblicke in seine Intimsphäre und seine politische Gesinnung gewähren. Ganz oben auf der Liste der Fragen soll das Thema Terror stehen. Doch auch andere Auskünfte werden verlangt.

Der Vorstandsvorsitzende von McDonald's Deutschland Bane Knezevic hält einen Burger in der Hand. Quelle: dpa Quelle: dpa
Der Vorstandsvorsitzende von McDonald's Deutschland Bane Knezevic hält einen Burger in der Hand. Quelle: dpa Quelle: dpa

HAMBURG. Wer zum Beispiel Partner von Subway werden möchte, müsse der Erstellung eines Prüfberichts „in Einklang mit den Anti-Terror- Gesetzen“ wie dem „USA Patriot Act“ zustimmen. Dieser Report solle Informationen über „Charakter“, „Lebensweise“ und „Beziehungen“ enthalten. Das berichtet das Nachrichten-Magazin „Spiegel“. Die Bewerber hätten Auskunft zu erteilen, ob sie „jemals direkt oder indirekt an terroristischen Aktivitäten beteiligt“ gewesen seien.

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McDonalds, mit 1333 Filialen Branchenführer in Deutschland, fordert von potenziellen Franchise-Nehmern Angaben über nichteheliche Beziehungen, „körperliche Leiden“ sowie über „Datum und Anlass der letzten ärztlichen Untersuchung“. Moritz Karg vom Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein hält die Praxis der amerikanischen Konzerne „aus datenschutzrechtlicher Sicht für unzulässig“. McDonalds teilte auf Anfrage mit, die Erfassung diene „der grundlegenden Beurteilung und Dokumentation, ob ein Bewerber für so eine weitreichende Geschäftsbeziehung wie einen Franchisevertrag in Betracht kommt“. Subway will zu der Datenerhebung nicht Stellung nehmen.

  • 07.03.2010, 11:53 UhrAnonymer Benutzer: Jonas

    McDonalds, Subway?

    Sie meienn doch nicht ernsthaft diese Ramschläden mit ihrem Ekelfrass, bei der statt brot nur labberiges Styropor eingesetzt wird, man statt satt nur fett wird, und ein Essen teurer ist als im Restaurant.

    Wer dort isst, kann ja nur zum Terroristen werden.

  • 07.03.2010, 09:35 UhrAnonymer Benutzer: Weltenbummlerin

    Diesen blödsinn glauben doch die Manager selbst nicht. Die würden den Teufel akzeptieren, wenn dadurch der kurzfristige Gewinn explodiert und die boni mit explodieren. Fast-Food-Müll a la diaboli.

  • 07.03.2010, 03:27 UhrAnonymer Benutzer: Maik Blöbaum

    Angenommen es würde ein 'Devisenbeschaffer' für Alkaida, zwecks Geldwäsche, ein Franchisepartner von einer burgerkette werden wollen. Dass dann dieser radikal islamische 'Devisenbeschaffer' auf dem Frageboben ehrlicherweise angibt dass er mit Alkaida symphatisiert ist doch höchst zweifelhaft. Die Diskussion um diese Fragebögen und die darin enthaltenen Fragen, ist eine einzige Farce!

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