Neben den bekannten Namen der beliebtesten Onlineshops (siehe Kästen) gibt es auch im Internet einen Hidden Champion – Thomann, Europas größtes Musikhaus im Netz. Das 1954 gegründete Familienunternehmen erfüllt die Erwartungen seiner rund vier Millionen Onlinekäufer am besten, gerade in Sachen Service und Preis-LeistungsVerhältnis. Thomann wurde schon mehrmals ausgezeichnet, aber dass die Franken im branchenübergreifenden Ranking der IfH-Studie sogar knapp vor Amazon landen, „das ist schon eine kleine Sensation“, sagt Kai Hudetz, Leiter des Instituts für Handelsforschung.
Billigpreise oder mehr Service?
Zudem zeigt die Studie, dass sich viele stationäre Händler mit eigenem Onlineshop schwertun. Die meisten von ihnen haben mit einer Internetstrategie viel zu lange gewartet. Sie haben unterschätzt, wie viel Umsatz den Läden durch das Netz entgeht. Wie schnell sich aber die Nachfrage verschieben kann, zeigt sich bei Büchern und digitalen Medien: Der klassische Buchhandel schrumpft massiv und steht vor großen Herausforderungen. Auch das E-Book zieht die Kunden ins Netz.
Der beliebteste Onlineshop mit einer breiten Produktpalette ist der Marktführer Amazon. Die Werte bei Kundentreue und Weiterempfehlung sind bei Amazon besonders hoch.
Auf Rang zwei folgt der Onlineshop von Tchibo. Die Website ist bei den befragten Kunden zwar beliebt, aber es gibt Abzüge für das kleine Sortiment.
Das gilt auch für Lidl auf Rang drei: Beleibtheit gut, Sortiment ausbaufähig.
Gemeinsam mit Lidl auf Rang drei Otto. 55,7 Prozent der 6.808 befragten Kunden gaben an, schon einmal bei Otto online bestellt zu haben. Das ist zwar mehr als bei Tchibo und Lidl, in der Studie gab es aber Abzüge für das schlechtere Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich mit Amazon.
Ein Drittel der Kunden, die bei Weltbild online eingekauft haben, würden es wieder tun und den Shop auch weiterempfehlen. Macht in der Studie Rang fünf.
Die stationären Händler betonen gerne, dass sie – anders als reine Onlinehändler – ihren Kunden anbieten, im Netz bestellte Ware in einem der Läden selbst abzuholen. Auch hier liefert die IfH-Studie Ergebnisse, inwieweit die Käufer diese Möglichkeit honorieren. Im Geschäft können sie sich beraten lassen, die Produkte sehen. Allerdings haben diese Händler weniger Freiheiten, wenn es um die Preise geht. Sie müssen Rücksicht auf das Preisniveau in ihren Läden nehmen. Reine Onlineshops dagegen können wegen ihrer deutlich niedrigeren Kosten günstiger anbieten.
Amazon und Weltbild haben zwar beide als Buchhändler angefangen, werden aber wegen des inzwischen breiteren Sortiments vom IfH als Generalisten gewertet. So kann der Onlineshop von Thalia die Kategorie Bücher gewinnen. Positiv: Online gekaufte Bücher können in einer Filiale abgeholt werden.
Diese Möglichkeit bietet Apples iTunes, über das neben Musik auch digitale Bücher gekauft werden können, nicht. Dafür sind die Werte für Weiterempfehlung und Wiederkauf sehr gut - Rang zwei.
Auf Rang drei kommt Buch.de. Von 7.027 befragten Kunden haben 27,9 Prozent bereits bei Buch.de bestellt - der zweitbeste Wert im Ranking. Abzüge gibt es aber bei der Weiterempfehlung, hier ist zum Beispiel iTunes deutlich besser. Buch.de gehört übrigens zu 80 Prozent Thalia.
33,9 Prozent der Kunden haben bereits bei Bücher.de eingekauft. Aber wie viele Online-Buchändler hat Bücher.de ein Problem: den Wiederkauf. Die Produkte unterscheiden sich kaum und kosten dasselbe.
79,7 Prozent der Kunden kennen den Onlineshop beck-shop.de überhaupt nicht. Die Kunden, die ihn kennen, sind aber sehr zufrieden: 42,4 Prozent würden ihn weiterempfehlen, 45,5 Prozent wieder dort bestellen.
So bewerten Kunden die Onlineshops von klassischen Händlern wie Saturn und Karstadt eher schlecht. Aber: Man sollte fair bleiben, so Hudetz. Schließlich haben es „diese Händler schwerer“. Die Ansprüche ihrer Kunden seien größer, „sie fordern ein ähnlich gutes Erlebnis wie im Laden“. Viele Händler schaffen es aber noch nicht, das ins Netz zu übertragen.
Dass es auch besser geht, zeigt sich zum Beispiel bei Onlineshops für Schuhe, die gerne anprobiert werden. Hier kommen Deichmann und Görtz nah an Amazons Onlineshop Javari und Zalando heran.
oh Gott, glauben sie den Mist etwa wirklich, was sie da schreiben ???
Die Kirche war ausführendes Organ für die, die den Warschauer Pakt de facto aufgelöst haben. Aber naja, wenn man seine Informationen aus Propaganda-Medien bezieht, die so grotten mies sind, dass man sie nur unter Strafandrohung bezahlt, muss man sich darüber net wundern, wenn man Zusammenhänger weder kennt, noch je erkennen kann.
--@ EinMensch
Danke für Ihren netten Beitrag.
Schon erstaunlich, dass man H4-Empfänger heute den Internetzugriff mitfinanziert. Immerhin wissen wir jetzt, warum es bei Ihnen nur zu H4 gerreicht hat.
Gerade von der Kirche erwarte ich aber einen lauten Aufschrei.
Im Osten war es auch die Kirche gewesen, die die Wende einleitete. So etwas sollten auch die deutschen Kirchen bewegen können.
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