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Lufthansa-Tochter: Austrian Airlines muss Gürtel enger schnallen

Eigentlich wollte Lufthansa ihre Tochter Austrian Airlines schnell aus der Verlustzone holen. Doch die schrieb 2011 wieder rote Zahlen, da die Kosten immer noch zu hoch sind. Das nächste Sparprogramm soll es richten.

Die Mitarbeiter von Austrian Airlines müssen sich auf das nächste Sparprogramm einstellen. Quelle: AP
Die Mitarbeiter von Austrian Airlines müssen sich auf das nächste Sparprogramm einstellen. Quelle: AP

WienAustrian Airlines wird zu einem Dauerproblem für den Mutterkonzern Lufthansa. Das vergangene Jahr haben die Österreicher wie schon 2010 mit einem Verlust von knapp 70 Millionen Euro abgeschlossen. Das bestätigte der neue Austrian-Vorstandsvorsitzende Jaan Albrecht am Dienstag in Wien.

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Ursprünglich sollte Austrian Airlines (AUA) 2011 wieder schwarze Zahlen schreiben. Auf den neuen Verlust reagiert die Lufthansa-Tochter jetzt mit einem zusätzlichen Sparprogramm.

Die AUA gehört seit Mitte 2009 zur Lufthansa. Die österreichische Regierung hatte das frühere Staatsunternehmen nach Milliardenverlusten an die deutsche Fluggesellschaft abgegeben. Die Deutschen wollten Austrian Airlines schnell aus der Verlustzone herausholen und den Sanierungserfolg der Schweizer Tochter Swiss auch in Österreich wiederholen. Doch daraus wurde nichts.
Jaan Albrecht ist erst seit November Vorstandschef von Austrian und war vom Lufthansa-Flugbündnis Star Alliance nach Wien gewechselt.

Unter seiner Führung soll es bei der AUA keine Verluste mehr geben. Für 2012 verspricht der neue Austrian-Chef einen Gewinn. „Ich möchte Austrian Airlines ein für alle Mal in die schwarzen Zahlen fliegen“, verkündete er am Dienstag.

Austrian ist im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften viel zu teuer. Deshalb will Albrecht noch einmal kräftig die Kosten senken. 100 Millionen Euro waren schon 2011 eingespart worden, doppelt so viel sollen es in diesem Jahr werden und 260 Millionen Euro dann 2013.

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