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Medienbericht: Büroartikel-Spezialisten OfficeMax und Office Depot stehen vor Fusion

Im Umfeld von immer härterer Konkurrenz von Online-Läden, wollen sich die US-Büroartikel OfficeMax und Office Depot zusammenschließen. Schon nächste Woche könnte eine entsprechende Ankündigung gemacht werden.

Die Fusion könnte Ersparnisse von bis 700 Millionen Dollar bringen, sagen Experten. Quelle: ap
Die Fusion könnte Ersparnisse von bis 700 Millionen Dollar bringen, sagen Experten. Quelle: ap

New YorkDie Büroartikel-Spezialisten OfficeMax und Office Depot wollen einem Zeitungsbericht zufolge fusionieren. Die Verhandlungen seien bereits weit fortgeschritten, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen.

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Eine entsprechende Ankündigung könnte noch in dieser Woche erfolgen. Allerdings sei der Deal auch noch nicht in trockenen Tüchern. Beide US-Unternehmen waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Sowohl OfficeMax als auch Office Depot machen dem Bericht zufolge die zunehmende Konkurrenz durch den weltgrößten Einzelhandelskonzern Wal-Mart oder den Großhändler Costco zu schaffen. Auch Branchenführer Staples leidet darunter.

Konsumgüterhersteller

Eine Fusion von OfficeMax und Office Depot könnte die Anzahl der Läden - viele davon in denselben Einkaufszentren - sowie die Mitarbeiterzahl senken. Das in Boca Raton, Florida, ansässige Office Depot betreibt nach Angaben des „Wall Street Journal“ weltweit 1675 Geschäfte und setzt mit rund 39.000 Angestellten jährlich etwa 11,5 Milliarden Dollar um.

OfficeMax hat seinen Firmensitz in Naperville, Illionois. Die Firma unterhält 900 Läden in den USA und Mexiko und beschäftigt 29.000 Menschen. Der Jahresumsatz beträgt sieben Milliarden Dollar. Der Konzern will seine Jahresbilanz am Donnerstag vorlegen.

„Konservativen“ Schätzungen zufolge, könnte eine Fusion Ersparnisse von 400-500 Millionen Dollar bringen. Andere Schätzungen glauben an mögliche Ersparnisse von 700 Millionen Dollar. Das sagten Experten dem „Wall Street Journal“.
Die Aktien der beiden Unternehmen hatten letzten Herbst einen Sprung gemacht, nachdem das Gerücht eines möglichen Zusammenschlusses bekannt wurde. Die beiden Unternehmen kämpfen gegen immer härtere Konkurrenz von Online-Händlern wie Amazon.com und Supermarktketten wie Wal-Mart.

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