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Medienbericht dementiert: Capri-Sonne will doch nicht an die Börse

Die Eigentümer des Fruchtsaftproduzenten schließen einen Börsengang von Capri-Sonne vorerst aus und dementierten damit einen Medienbericht. Dort hieß es, Capri-Sonne sei ein „sehr guter Börsenkandidat“.

Capri-Sonne will doch nicht an die Börse. Das sagt der Eigentümer, die Wild-Gruppe, und dementiert damit einen Medienbericht. Quelle: dpa
Capri-Sonne will doch nicht an die Börse. Das sagt der Eigentümer, die Wild-Gruppe, und dementiert damit einen Medienbericht. Quelle: dpa

StuttgartDer Fruchtsafthersteller Capri-Sonne erwägt doch keinen Börsengang. Ein Börsengang der Marke Capri-Sonne sei in den nächsten beiden Jahren „sicher nicht vorgesehen“, teilte die Wild-Gruppe, der Capri-Sonne gehört, am Mittwoch in Ludwigshafen mit. „Wenn ich das aktuell vorhätte, dann würde ich die 'News' bestimmt nicht einer einzigen Tageszeitung als Nebensatz mitteilen“, ließ Inhaber Hans-Peter Wild weiter mitteilen. Die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ hatte in ihrer Mittwochausgabe berichtet, Wild wolle bei Capri-Sonne einen Investor ins Boot holen. „Capri-Sonne ist ein sehr guter Börsenkandidat“, hatte die Zeitung Wild zitiert.

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2012 hatte Wild der Zeitung zufolge das Geschäft rund um Capri-Sonne in der Holding Arios gebündelt, die in Zug in der Schweiz sitzt. Zu Arios gehören etwa der Anlagenbauer Indag, der die Maschinen zur Produktion des Trinkbeutels herstellt, und die Gesellschaft Sirius, die für das noch junge Geschäft mit Discountern zuständig ist. Die neue Struktur solle das Geschäft für potenzielle Partner attraktiv machen. Der 1941 geborene Wild lote die Optionen für sein Imperium aus, da sich kein Nachfolger in der Familie finde. In die Aromensparte Wild Flavors, ein weiteres Standbein der Wild-Gruppe, war 2010 der Finanzinvestor KKR eingestiegen. Auf der Homepage der Wild-Gruppe wird dieser Schritt als "Vorbereitung auf den Kapitalmarkt" bewertet.

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