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Medienberichte: Ikea-Einstieg in Indien offenbar gesichert

Indischen Medien zufolge darf der schwedische Möbelgigant Ikea doch wie geplant Filialen in Indien eröffnen. Nach Angaben des Handelsministeriums will der weltgrößte Möbelhersteller etwa 1,5 Milliarden Euro investieren.

IKEA-Möbel dürften bald auch in indische Wohnräume einziehen. Quelle: dapd
IKEA-Möbel dürften bald auch in indische Wohnräume einziehen. Quelle: dapd

Neu DelhiDer weltgrößte Möbelhersteller Ikea darf nach Medieninformationen doch wie geplant in den indischen Markt einsteigen. Die schwedische Möbelhaus-Kette erhalte die Bewilligung für 25 Filialen im Land, berichteten indische Medien am Donnerstag übereinstimmend. Ikea will nach Angaben des Handelsministeriums etwa 1,5 Milliarden Euro investieren.

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Zwangsarbeiter-Skandal Was Ikea noch alles verschweigt

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Vor fünf Wochen hatte das zuständige Kontrollgremium den Antrag des Unternehmens durchgewunken, dabei aber den Verkauf von etwa der Hälfte der Ikea-Produkte untersagt. Auch ein Restaurant sollte Ikea nicht betreiben dürfen, berichtete die indische „Economic Times“. Sie zitiert einen Regierungssprecher damit, dass Einmarkenketten sich nicht wie ein Marktplatz aufführen und solch eine große Produktpalette anbieten dürften. Indien forderte bis vor kurzem von ausländischen Einzelhändlern, dass 30 Prozent des Warenangebots von heimischen Lieferanten bezogen werden sollten, hat diese Bestimmung aber inzwischen abgeschwächt.

Die größten Möbelhersteller

  • Schaffrath

    Platz 10: Schaffrath

    Umsatz: 335 Millionen Euro (Vorjahr: 340 Mio.)

    Mitarbeiter: 1.200

    Mit seinen 29 Häusern in Nordrhein-Westfalen schafft es Schaffrath gerade noch unter die Top Ten. Dabei gibt es nicht nur Komplett-Einrichtungshäuser, sondern auch spezielle Küchenmärkte, Naturholzmöbel-Fachgeschäfte, Young-Stores, Elektrofachmärkte und eine Mega-Küchen-Fachmarkt.

  • Otto

    Platz 9: Otto

    Umsatz: 680 Millionen Euro (Vorjahr: 700 Mio.; abweichendes Geschäftsjahr: 1.3. - 28.2.)

    Mitarbeiter: 53.103

    Der Versandhändler aus Hamburg gehört zu den sogenannten Universalversendern, die neben Kleidung auch Haushaltswaren und Möbel verkaufen. Für diese Sparte hat Otto - neben seinem Online-Angebot - einen eigenen "wohntrend"-Katalog im Angebot.

  • Dänisches Bettenlager

    Platz 8: Dänisches Bettenlager

    Umsatz: 878 Millionen Euro (für das Jahr 2010/11; 2009/10: 858 Millionen Euro für Deutschland)

    Mitarbeiter: 7.600 (insgesamt)

    Das zum Jysk-Konzern gehörige Dänische Bettenlager betreibt allein in Deutschland 846 seiner insgesamt 1.042 Filialen. Die weiteren zentrale Standorte befinden sich in Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien und Spanien. Neben dem Kerngeschäft - der Schlafzimmeraustattung - werden mittlerweile auch Büro-, Wohn- und Badezimmermöbel angeboten.

  • Segmüller

    Platz 7: Segmüller

    Umsatz: ca. 1.050 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 1.050 Millionen Euro)

    Mitarbeiter: über 4.000

    Neben den sieben Segmüller-Filialen gehören dem Unternehmen fünf weitere Küchenhäuser, vier Möbel Maxx-Filialen, drei Mega Stores und drei Babyland-Filialen. Segmüller betreibt Möbelhäuser vornehmlich im süddeutschen Raum.

  • Poco

    Platz 6: Poco-Domäne

    Umsatz: 1.080 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 945 Millionen Euro)

    Mitarbeiter: 6.800

    Seit dem Zusammenschluß im Jahr 2008 sind die die Discounter Poco, Domäne und Möbelix in der Poco-Domäne Holding zusammengefasst. Poco-Domäne betreibt 96 Märkte bundesweit. Im Jahr 2011 erlangte der Konzern zusätzliche Bekanntheit durch eine Werbekampagne mit der TV-Blondine Daniela Katzenberger.

  • Roller

    Platz 5: Roller / Tejo (Tessner-Gruppe)

    Umsatz: 1.200 Millionen Euro (im Jahr 2010/11; 2009/10: 1.160 Millionen Euro)

    Mitarbeiter: über 5.500

    Allein Roller betreibt in Deutschland 101 Märkte, darüberhinaus gehören zu Tejo 17 weitere SB-Lagerverkäufe, vier Einrichtunghäuser und drei Einrichtungs-Shopping-Center. Auch der Medea Küchenfachmarkt ist ein Teil der Tessner-Gruppe.

  • Porta

    Platz 4: Porta

    Umsatz: 1.250 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 1.200 Millionen Euro)

    Mitarbeiter: 6.500

    Den Umsatz bringen insgesamt 121 Möbelhäuser namens Porta, Happy Porta, Möbel Boss und Möbel Hausmann zusammen.

  • XXL Lutz

    Platz 3: XXXLutz

    Umsatz: 2.900 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 2.700 Millionen Euro)

    Mitarbeiter: insgesamt 18.500

    Die österreichische Möbelhauskette XXXLutz betreibt allein in Deutschland 13 Filialen unter dem Namen XXXLutz, insgesamt 40 weitere unter dem Namen XXXL und Mömax.

  • Höffner

    Platz 2: Höffner

    Umsatz: ca. 1.980 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 1.950 Millionen Euro)

    Mitarbeiter: ca. 8.000

    Trotz eines guten Ergebnisses liegt die Höffner-Gruppe, zu der auch Möbel Kraft und Möbel Sconto gehört, auf Platz 2 weit hinter dem Spitzenreiter der Möbelhäuser.

  • Ikea

    Platz 1: Ikea

    Umsatz: 3.650 Millionen Euro (im Jahr 2010/11; 2009/10: 3.480 Millionen Euro)

    Mitarbeiter: 14.447 (in Deutschland; Weltweit: 131.000)

    Unangefochtener Branchenprimus ist und bleibt Ikea. Die Schweden betreiben allein in Deutschland 46 Möbelhäuser und etliche weitere sind in Planung. Der mittlerweile aus den Niederlanden operierende multinationale Konzern hat neben Einrichtungsgegenständen auch komplette Fertighäuser im Sortiment.

Ikea habe sich mit einem Schreiben an die Regierung in Neu Delhi gewandt, schreibt die Zeitung weiter. Nun habe Handelsminister Ananad Sharma doch grünes Licht gegeben. Es gebe keinen Grund, warum das globale Konzept von Ikea verändert werden sollte, sagte Sharma demnach auf einer Konferenz in Neu Delhi.

 


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