Handel + Dienstleister

_

Modekette als Umweltengel: H&M nimmt gebrauchte Klamotten zurück

Die zweitgrößte Modekette der Welt will seiner Umwelt zukünftig "Gutes tun". Ab Februar können Kunden der schwedischen Modekette Hennes & Mauritz (H&M) ihre abgelegten oder beschädigten Klamotten zum Recycling bringen.

Stürmen die Kunden bald mit vollen Tüten alter Klamotten in die H&M-Läden? Quelle: dapd
Stürmen die Kunden bald mit vollen Tüten alter Klamotten in die H&M-Läden? Quelle: dapd

StockholmKunden der schwedischen Modekette Hennes & Mauritz (H&M) können ab Februar ihre gebrauchten oder schadhaften Kleidungsstücke in die Filialen zurückbringen. H&M wolle die Auswirkungen auf die Umwelt durch Kleidung über den gesamten Lebenszyklus minimieren, erklärte die zweitgrößte Modekette der Welt am Donnerstag: "Wir wollen der Umwelt Gutes tun".

Anzeige

„Working in Fashion 2012“ Die besten Arbeitgeber in der Modebranche

  • „Working in Fashion 2012“: Die besten Arbeitgeber in der Modebranche
  • „Working in Fashion 2012“: Die besten Arbeitgeber in der Modebranche
  • „Working in Fashion 2012“: Die besten Arbeitgeber in der Modebranche
  • „Working in Fashion 2012“: Die besten Arbeitgeber in der Modebranche

H&M akzeptiere alle Kleidungsstücke von allen Marken und in jedem Zustand, versicherte das Unternehmen. Die Kunden werden zudem fürs Recycling belohnt: Pro abgegebener Tüte bekommen sie einen Gutschein für einen Preisnachlass von 15 Prozent auf einen neuen Artikel.

Die eingesammelten Klamotten werden von einem Geschäftspartner übernommen, der nach Angaben von H&M "eine etablierte Infrastruktur für eine Weiterverarbeitung bietet". Jedes Jahr würden Tonnen von Textilien in den Hausmüll geworfen und landeten auf Deponien. Bis zu 95 Prozent dieser Kleidungsstücke könnten aber erneut genutzt, weiter getragen oder recycelt werden. H&M wolle "technische Lösungen" finden, um Textilfasern in größerem Umfang wiederzuverwenden oder zu recyceln, erklärte das Unternehmen.

Einzelhandel

2011 kauften deutsche Verbraucher der Umweltorganisation Greenpeace zufolge knapp sechs Milliarden Kleidungsstücke - im Schnitt 70 Teile pro Kopf. Eine Million Tonnen Kleidung landen demnach hierzulande jährlich auf dem Müll.

 



  • Die aktuellen Top-Themen
Deepwater Horizon: Halliburton zahlt weniger Entschädigung als erwartet

Halliburton zahlt weniger Entschädigung als erwartet

Die größte Ölpest in der US-Geschichte vor vier Jahren im Golf von Mexiko hat ein Nachspiel: Nach BP zahlt nun auch der ebenfalls beteiligte US-Konzern Halliburton eine Entschädigung.

„Goldener Windbeutel 2014“: Die Mogeleien der Lebensmittelhersteller

Die Mogeleien der Lebensmittelhersteller

Einmal im Jahr kürt die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch die „dreisteste Werbelüge des Jahres“ mit dem „Goldenen Windbeutel“. Auch in diesem Jahr sind die Mogeleien der Lebensmittelbranche vielfältig.

„Best Lawyers“-Datenbank Die Top-Wirtschaftsanwälte weltweit

Finden Sie für jeden Fall den Richtigen: Der US-Verlag Best Lawyers hat nach der Methode „Anwalt empfiehlt Anwalt“ zusammengetragen, welche Kanzleien für welches Fachgebiet bei der eigenen Profession hoch im Kurs stehen.

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DEUTSCHLANDS ANZEIGENPORTAL FÜR UNTERNEHMENS-VERKAUF UND UNTERNEHMENSNACHFOLGE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Verkaufsangebote Verkaufsgesuche




 

.