Handel + Dienstleister

_

Moeller-Maersk: Konzern sieht mehr Profit in der Öl-Branche

Die weltgrößte Container-Reederei sieht in ihrem Kerngeschäft keine rosige Zukunft. Deshalb will sich Moeller-Maersk zukünftig profitableren Geschäften zuwenden.

Die Reederei Moeller-Maersk sieht ihre Zukunft nicht im Containergeschäft. Quelle: AFP
Die Reederei Moeller-Maersk sieht ihre Zukunft nicht im Containergeschäft. Quelle: AFP

Die größte Container-Reederei der Welt, Moeller-Maersk aus Dänemark, sieht in ihrem Kerngeschäft keine rosige Zukunft mehr. „Wir werden uns von der Schifffahrt abwenden und Geschäften zuwenden, die höheren Profit versprechen und stabiler sind“, sagte Moeller-Maersk-Chef Nils Andersen der „Financial Times“ vom Montag.

Anzeige

Das sind die Geschäfte im Bereich der Öl- und Gasförderung, im Bereich Häfen und der Bau von Förderplattformen. Die Schifffahrts-Tochter Maersk Line hatte im vergangenen Jahr rund 424 Millionen Euro) Verlust eingefahren - die anderen drei Bereiche brachten Gewinn.

Reedereien

Moeller-Maersk werde in den kommenden fünf Jahren keine „bedeutenden Summen“ mehr in Maersk Line investieren, sagte Andersen der Zeitung. „Wenn wir diese Veränderung vorgenommen haben, dann wird vielleicht mehr als die Hälfte unseres Kapitals in den anderen drei Bereichen gebunden sein. Wir werden dann vier Geschäftsbereiche von jeweils etwa gleicher Größe haben.“

Maersk Line ist mit einem Marktanteil von 16 Prozent die größte Containerschiffs-Reederei der Welt. Moeller-Maersk war 1904 als Dampfschiffgesellschaft gegründet worden. Der Konzern mit Sitz in Kopenhagen ist Dänemarks größtes Unternehmen und beschäftigt rund 104.000 Menschen.

 

  • Die aktuellen Top-Themen
Josef Ackermann im Handelsblatt-Magazin: „Boni-System hatte jeden Bezug zur Realität verloren“

„Boni-System hatte jeden Bezug zur Realität verloren“

Der Ex-Chef der Deutschen Bank zeigt sich nach seinem Abschied aus der Finanzwelt selbstkritisch. In der Finanzkrise seien moralische Grundsätze über Bord geworfen worden, sagt Ackermann. Er habe es nicht ändern können.

Atom-Moratorium: Eon will 380 Millionen Schadenersatz von der Regierung

Eon will 380 Millionen Schadenersatz von der Regierung

Der Energiekonzern Eon fordert 380 Millionen Euro Schadenersatz von der Bundesregierung. Hintergrund sind entgangene Gewinne wegen der Abschaltung von zwei Kernkraftwerken während des dreimonatigen Atom-Moratoriums.

„Best Lawyers“-Datenbank Die Top-Wirtschaftsanwälte weltweit

Finden Sie für jeden Fall den Richtigen: Der US-Verlag Best Lawyers hat nach der Methode „Anwalt empfiehlt Anwalt“ zusammengetragen, welche Kanzleien für welches Fachgebiet bei der eigenen Profession hoch im Kurs stehen.

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DEUTSCHLANDS ANZEIGENPORTAL FÜR UNTERNEHMENS-VERKAUF UND UNTERNEHMENSNACHFOLGE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Verkaufsangebote Verkaufsgesuche




 

.