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Mondelez: Kaffeepreise bremsen Jacobs-Hersteller aus

Die Aktie stieg leicht, nachdem Kraft-Nachfolger Mondelez die Zahlen für Januar bis März präsentierte. Grund waren jedoch nicht die Zahlen des vergangenen Quartals, sondern die Aussichten für die nächsten.

Kaffeepreise machten Mondelez Mühe. Quelle: Reuters
Kaffeepreise machten Mondelez Mühe. Quelle: Reuters

DeerfieldWegen gesunkener Kaffeepreise blieb der Umsatz der Kraft-Nachfolgefirma Mondelez International blieb im ersten Quartal mit 8,7 Milliarden Dollar (6,6 Mrd Euro) nahezu unverändert. Der Gewinn fiel sogar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf unterm Strich 568 Millionen Dollar. Sie sei unzufrieden, erklärte Konzernchefin Irene Rosenfeld am späten Dienstag am Sitz in Deerfield im US-Bundesstaat Illinois.

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Das Wachstum hinke den langfristigen Planungen hinterher. Das Management rechnet aber damit, dass das zweite Halbjahr die Wende bringt und der Lebensmittel-Multi im Gesamtjahr leicht zulegen kann. Die Aktie stieg nachbörslich leicht.

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Von Mondelez stammen Jacobs, Kaffee Hag, Milka-Schokolade, Oreo-Kekse oder Philadelphia-Frischkäse. Das Unternehmen ist aus dem alten Kraft-Konzern entstanden. Dieser hatte sich Anfang Oktober aufgespalten.

In Mondelez ist das Snack- und Süßwarengeschäft aufgegangen sowie das Lebensmittel-Geschäft außerhalb Nordamerikas. Innerhalb Nordamerikas kommen Wurstwaren oder Kaffee nun von der neu formierten Kraft Foods Group.

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