Handel + Dienstleister

_

Nach Filialschließungen: 40 Prozent der Schlecker-Mitarbeiter haben neuen Job

Über 23.000 Menschen sind im Zuge der Schlecker-Insolvenz entlassen worden. Mehr als 9000 haben inzwischen neue Jobs gefunden. Knapp hundert ehemalige Schleckerfrauen haben sich selbstständig gemacht.

Viele ehemalige Schlecker-Mitarbeiter haben neue Jobs gefunden. Quelle: dpa
Viele ehemalige Schlecker-Mitarbeiter haben neue Jobs gefunden. Quelle: dpa

Nürnberg/UlmGut ein halbes Jahr nach den beiden Entlassungswellen bei der untergegangenen Drogeriemarktkette Schlecker haben knapp 40 Prozent der früheren Beschäftigten wieder einen neuen Job gefunden. Von den 23.400 Entlassenen seien inzwischen mehr als 9000 wieder in Arbeit; 90 frühere Schleckerfrauen hätten sich selbstständig gemacht, sagte der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Rund 2300 Frauen hätten sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr länger arbeitslos gemeldet.

Anzeige

Handelsblatt-Aktion Was aus den Schlecker-Filialen wird

  • Handelsblatt-Aktion: Was aus den Schlecker-Filialen wird
  • Handelsblatt-Aktion: Was aus den Schlecker-Filialen wird
  • Handelsblatt-Aktion: Was aus den Schlecker-Filialen wird
  • Handelsblatt-Aktion: Was aus den Schlecker-Filialen wird

Von den 11.900 ehemaligen Schlecker-Beschäftigten, die noch immer auf Arbeitssuche seien, hätten rund 7800 im Zuge der zweiten Entlassungswelle nach dem 1. Juni ihre Arbeit verloren. Dass gerade von diesen noch verhältnismäßig viele arbeitslos seien, überrasche ihn nicht, sagte Weise.

Schlecker - und sein Nachfolger

„In den ersten drei Monaten nach der Entlassung bewegt sich erst einmal wenig.“ Viele der früheren Schlecker-Frauen hätten beispielsweise gehofft, dass ihre frühere Filiale von einem neuen Investor übernommen und weitergeführt wird, erläuterte Weise. Sie hätten deshalb zunächst gezögert, sich auf einen anderen Arbeitsplatz zu bewerben.

 

  • 25.12.2012, 12:17 Uhrkurzda

    9000 Aufstocker mehr

  • 25.12.2012, 13:25 Uhrotto936

    60% haben keinen neuen Job.
    Macht sich als Schlagzeile aber nicht so gut.

  • 25.12.2012, 13:54 Uhrundertaker

    Rösler hatte doch gemeint, die könnte man " schnell einer anderen Verwendung zuführen " ; hoffentlich sorgt der Wähler bei der Bundestagswahl, daß sich dieser Typ eine andere Verwendung suchen kann ...

  • Die aktuellen Top-Themen
Takata-Airbags: GM sichert sich für den Ernstfall ab

GM sichert sich für den Ernstfall ab

General Motors sichert sich für den Ernstfall ab: Die Opel-Mutter weist aufgrund der andauernden Probleme beim japanischen Zulieferer Takata an, Angaben zu GM-Airbags an Konkurrenz-Unternehmen weiterzugeben.

Deutsche Bank: Warum die Postbank eine Belastung ist

Warum die Postbank eine Belastung ist

Im Frankfurter Bankenviertel wird über einen Verkauf der Postbank diskutiert. Betriebswirtschaftlich scheint eine Trennung von der Deutschen Bank wenig durchdacht, doch es gibt durchaus auch Argumente für einen Verkauf.

„Best Lawyers“-Datenbank Die Top-Wirtschaftsanwälte weltweit

Finden Sie für jeden Fall den Richtigen: Der US-Verlag Best Lawyers hat nach der Methode „Anwalt empfiehlt Anwalt“ zusammengetragen, welche Kanzleien für welches Fachgebiet bei der eigenen Profession hoch im Kurs stehen.

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DEUTSCHLANDS ANZEIGENPORTAL FÜR UNTERNEHMENS-VERKAUF UND UNTERNEHMENSNACHFOLGE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Verkaufsangebote Verkaufsgesuche




 

.