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Diskussion: Kommentare zu: Millionenklage gegen Bayer Leverkusen

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
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  • 18.04.2013, 07:54 UhrGSN

    Wer könnte denn aktuell nach TelDaFax und FlexStrom der Nächste Versorger sein, der nach dem gleichen Prinzip ein Schneeballsystem aufgebaut hat? Gibt es da schon Erkenntnisse? Meistens sind es ja Unternehmen, die z.B. bei Verivox, Check24 oder sonstwo immer die vorderen Plätze einnehmen.

  • 18.04.2013, 08:20 UhrMisterP

    Da ich selbst bei TelDaFax betroffen bin kann ich nur sagen, nie Verträge mit Kaution oder jährliche Vorauszahlung machen. Bei monatlichen Abschlägen wäre es nicht wirklich schmerzhaft wenn der Versorger pleite geht.

    Meine Forderungen Kaution plus ein paar Euro für den letzen Monat Strom belaufen sich auf ca. 220 €. Da die Forderung bereits vor der Insolvenz bestand bin ich guter Hoffnung weit vorne zu stehen.

    Mein Tipp: Nie Kaution oder längere Vorauszahlungen machen, das lohnt sich nicht.

  • 18.04.2013, 08:58 UhrUAS

    Meines Erachtens sollte höchste Vorsicht geboten sein bei ExtraEnergie, Stromio, almado-ENERGY !!!

  • 18.04.2013, 09:29 Uhreksom

    Alle 10 bis 12 Jahre wird das gleiche Spiel immer wieder erneut auferlegt und von den fast gleichen Teilnehmern zu Ende gespielt! Lesen die Leute keine Zeitungen mehr? Oder leiden Sie alle an Alzheimer? Frei Marktwirtschaft macht es möglich. 1 Mio. investieren mit 10 Mio. oder 50 Mio. € in die Insolvenz gehen. Ist mittlerweile Volkssport unter cleveren Managern.

  • 18.04.2013, 13:18 Uhranonym

    VVmH8
    Meiner Meinung nach, sind solche Prozesse sehr fragwürdig. Der Insolverzverwalter gewinnt immer. Wird der Prozeß verloren, erhält er sein Honorar als Prozeßvertreter aus der Masse ( Vermögen des insolventen Unternehmens ) gewinnt er den Prozeß, zahlt der Gegner.

    Wenn ein Unternehmen seine Verpflichtungen nicht termingerecht erfüllt, muss es noch lange nicht überschuldet oder zahlungsunfähig sein. Stundungsvereinbarungen sind in der geschäftswelt häufig ein Mittel um Zahlungsschwierigkeiten zu überbrücken.
    M. E. sollte dieses "Anfechtungsmittel" des Insolvenzverwalters gesetzlich geändert werden. Das Hauptzollamt musste 25 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter zahlen--wofür?? Soll der Staat- also wir alle - uns unredlich verhaten haben? Wieso finanziert der Steuerzahler das verfahren?

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