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Neue Geschäftsfelder: Steiff will weniger Teddys verkaufen

exklusivStatt auf Plüschtiere will sich Steiff stärker auf das Geschäft mit Mode konzentrieren. Auch ein neu geschaffenes Segment mit Deko-Artikeln und Home-Accessoires soll neue Kunden ansprechen

Weniger Bären, mehr Mode - so lautet das Ziel von Steiff. Quelle: dpa
Weniger Bären, mehr Mode - so lautet das Ziel von Steiff. Quelle: dpa

DüsseldorfDer Spielzeughersteller Steiff will sich stärker auf neue Geschäftsfelder konzentrieren. Bisher erwirtschaftet Steiff zwei Drittel seines Umsatzes mit den bei Kindern und Sammlern beliebten Plüschartikeln und ein Drittel mit Kleidung. „Das wollen wir ändern und das Modegeschäft steigern. Es soll 60 Prozent betragen und das Plüschgeschäft 40 Prozent“, sagte Martin Hampe, Geschäftsführer der Margarete Steiff GmbH, dem Handelsblatt (Freitagsausgabe).

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Hampe hofft außerdem, mit dem neu geschaffenen Segment Lifestyle neue Zielgruppen zu erschließen: Das Segment umfasse Deko-Artikel und sogenannte Home-Accessoires und solle vor allem 25- bis 45-Jährige ansprechen, sagte Hampe.

Chronik von Steiff Vom Nadelkissen zum liebsten Kinderspielzeug

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Steiff nimmt in diesem Jahr erstmals nicht an der Nürnberger Spielwarenmesse teil – ein Grund dafür ist, dass die anvisierten Kundengruppen nach Auffassung von Hampe „sicherlich nicht im Umfeld des Spielwarenfachhandels einkaufen“.

Spielwarenmarkt wächst kontinuierlich (Umsatz in Deutschland)

  • 2007

    2,2 Milliarden Euro

  • 2008

    2,29 Milliarden Euro

  • 2009

    2,38 Milliarden Euro

  • 2010

    2,5 Milliarden Euro

  • 2011

    2,64 Milliarden Euro

  • 2012

    2,7 Milliarden Euro (geschätzt)

    Quelle: DVSI, eurotoys, BVS, bvt-ev.de via Statista.de

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