Bisher gelang es erst für zehn Tochterunternehmen mit insgesamt 1 716 Beschäftigten, einen neuen Investor zu finden und damit ihre Zukunft langfristig zu sichern. Insgesamt 40 operativ tätige Gesellschaften der PIN Group haben seit dem 21. Dezember 2007 Insolvenzantrag gestellt, 25 mussten bereits den Geschäftsbetrieb einstellen und die Mitarbeiter entlassen.
„Wir haben um jeden Arbeitsplatz und um jeden Investor im Interesse der Gläubiger gekämpft“, sagte Ringstmeier. Die Unsicherheiten, wie sich der Markt künftig entwicklen werde, seien jedoch für viele potenzielle Investoren zu groß. Die Interessenten erwarteten verlässliche Stellgrößen, mit denen sie kalkulieren könnten.
Und die Zeit für die Rettung der verbliebenen Teile der PIN Group wird immer knapper. Bereits Ende April läuft bei vier weiteren Tochtergesellschaften die Zahlung des Insolvenzgeldes aus. Ist bis dahin für sie kein Investor gefunden, droht auch ihnen die Schließung.

