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Online-Handel: Wer zu spät kommt, den bestraft das Netz

Das Geschäft im Internet läuft glänzend: Für gut 18 Milliarden Euro haben die Deutschen im vergangenen Jahr Turnschuhe und Wein, T-Shirts und PCs per Mausklick bei den Versendern bestellt. Wer hingegen den Online-Trend verpasst, muss mit Verlusten rechnen.

Ob Fernseher, Computer oder Küchengeräte: Immer mehr Produkte werden besonders gerne in virtuellen Läden gekauft. Quelle: Pressebild
Ob Fernseher, Computer oder Küchengeräte: Immer mehr Produkte werden besonders gerne in virtuellen Läden gekauft. Quelle: Pressebild

MÜNCHEN. Man muss nur auf die Straßen blicken, um den Boom des Online-Handels mitzuerleben: Da stehen die Kleinlaster von DHL, Fedex oder UPS in langen Schlangen, blockieren Einfahrten und Bürgersteige. Die fahrenden Boten verteilen jeden Tag Millionen von Päckchen, Jahr für Jahr werden es mehr.

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Das Geschäft im Internet läuft glänzend: Für gut 18 Milliarden Euro haben die Deutschen im vergangenen Jahr Turnschuhe und Wein, T-Shirts und PCs per Mausklick bei den Versendern bestellt.

Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, Kameras und Computer, aber auch die berühmte weiße Ware wie Waschmaschinen oder Küchengeräte werden besonders gerne in virtuellen Läden gekauft. Das hat seinen Grund: Die Geräte sind einfach zu vergleichen, was zählt, ist vor allem der Preis. Auf die Beratung im Laden verzichten die Leute ganz bewusst, sie informieren sich lieber selbst im Netz.

Entsprechend stark wachsen auch die auf die High-Tech-Produkte spezialisierten Online-Anbieter. Ein Beispiel: Die Kunden haben vergangenes Jahr beim Computerversand Notebooksbilliger.de für 340 Millionen Euro Rechner geordert. Das ist gut ein Viertel mehr als 2009.

Das Plus ist umso beachtlicher, als die Preise für die Geräte zuletzt kräftig in den Keller gegangen sind. Um den Umsatz zu steigern, müssen die Firmen also deutlich mehr verkaufen. Der Branchenverband Bitkom hat ausgerechnet, dass Notebooks vor Weihnachten im Schnitt 513 Euro gekostet haben, zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Die modernen Blu-ray-DVD-Player waren sogar ein Fünftel günstiger als 2009.

Dem Zusammenschluss der IT- und Telekomunternehmen zufolge wollte jeder dritte Bundesbürger 2010 Weihnachtsgeschenke online einkaufen. Zwölf Monate zuvor wollte das erst jeder Fünfte. Genau 36 Euro habe das Budget für Internet-Festeinkäufe im Durchschnitt betragen, haben die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young ausgerechnet - immerhin ein Plus von fünf Euro gegenüber 2009.

  • 12.01.2011, 13:50 UhrAnonymer Benutzer: mik

    schön wenn man bei seiner bestellung noch einer kostenlose 0800 Nummer nutzen kann, siehe Amazon oder zumindeste eine 01805 Nummer, bei der man nicht warten muss, tc30.de

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