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Privatisierung: Emirat Dubai verkauft sein Tafelsilber

Das Emirat braucht frisches Kapital und sucht Investoren für Vorzeigefirmen wie Emirates und den Mega-Hafen DP World. Mindestens 20 Milliarden Dollar wollen die Scheichs einnehmen. Scheich Ahmed bin Said al-Maktum, der Onkel des Emirs, soll das mit 110 Milliarden Dollar verschuldete Dubai aus der Krise führen.

In Dubai startet der Ausverkauf. Quelle: Reuters
In Dubai startet der Ausverkauf. Quelle: Reuters

DÜSSELDORF. Jetzt geht es an das Familiensilber: Scheich Ahmed bin Said al-Maktum war bisher der technikbegeisterte Spross der Herrscherfamilie des Emirats Dubai und hat mit der Fluggesellschaft Emirates den Schrecken der etablierten westlichen Airlines geschaffen. Nun wurde der 51-jährige Onkel des Emirs dazu berufen, gleich das ganze Land zu retten.

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Anfang der Woche rückte er vom Emirates-Chefposten an die Spitze der Staatsholding von Dubai. Dort soll der Scheich einen ambitionierten Privatisierungsplan umsetzen, den er "Sale of the Century" nennt. In den vergangenen Tagen schwor er bereits die Investmentbanker am Dubai International Financial Centre ein: "Wir arbeiten daran, das Kapital unserer führenden Firmen für Anleger zu öffnen", sagte er.

Im Klartext: Dubai startet den Ausverkauf. Rund 20 Milliarden Dollar sollen die Teilverkäufe von Konzernen dem hochverschuldeten Emirat einbringen.

Dubais Hoher Fiskalrat hat nun die Privatisierungskandidaten genannt, bei denen Investoren mit Minderheitsbeteiligungen einsteigen sollen: Zu ihnen gehören die Fluggesellschaft Emirates, die Betreibergesellschaft des weltweit drittgrößten Hafens DP World, den Versorger Dubai Electricity and Water Authority (Dewa), Dubai Aluminium sowie die Hotel- und Freizeitkette Jumeirah. "Wir arbeiten am konkreten Privatisierungsplan, der ein Teil unserer Schulden tilgen könnte", sagte Fiskalratschef Mohammed al Shaibani.

  • 17.12.2010, 22:35 UhrAnonymer Benutzer: Isaac Ben Laurence Weismann

    Langweilig wird es dem Manne nicht gehen. Die tägliche Nutzung von 18 Löchern oder auch mehr, bleiben die Alternative. Solange es noch Öl hat, darf man sich den Spaß nicht verderben lassen. Odr?

  • 17.12.2010, 18:38 UhrAnonymer Benutzer: Schön, vor der Pleite noch den Turm hingesetzt zu haben !

    Sehr schön, dass die Jungs da unten noch den phantastischen Turm gebaut haben, bevor sie pleitegehen. Dieses Superding hätte sonst womöglich niemand gebaut.

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