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Satter Überschuss: GfK zahlt Aktionären eine Rekord-Dividende

Marktforscher GfK hat nach einem Rekordgewinn seine Dividende für 2011 kräftig angehoben. Die Ausschüttung werde auf 0,65 Euro je Stückaktie angehoben, teilte das Unternehmen am Montag in Nürnberg mit.

2012 will GfK auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro kommen. Quelle: dapd
2012 will GfK auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro kommen. Quelle: dapd

NürnbergDeutschlands größter Marktforscher GfK zahlt nach einem Rekordjahr den Aktionären für 2011 eine so hohe Dividende wie noch nie. Die Ausschüttung werde auf 0,65 (Vorjahr: 0,48) Euro je Stückaktie angehoben, teilte das Unternehmen am Montag in Nürnberg mit. Damit würden 27 Prozent des Gewinns an die Eigner weitergereicht. Der Überschuss kletterte - trotz einer Abschreibung auf Firmenmarken in Höhe von 12,9 Millionen Euro - um fünf Prozent auf 88,1 Millionen Euro. Der Umsatz stieg, wie bereits bekannt, um gut sechs Prozent auf 1,37 Milliarden Euro.

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In diesem Jahr will der Nürnberger Konzern auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro kommen. Das würde einem Plus von neun Prozent entsprechen. Die operative Marge soll mit 13,7 Prozent gehalten werden. Die GfK - bekannt für ihren monatlichen Konsumklima-Index und die Erhebung der TV-Einschaltquoten - sprach von einem guten Jahresstart. Ende Februar seien bereits 43 Prozent der für 2012 erwarteten Erlöse im Auftragsbuch enthalten gewesen.

Der Vorstand um den neuen Chef Matthias Hartmann bekräftigte zudem die mittelfristigen Ziele: Demnach soll bis 2015 ein Umsatz von zwei Milliarden Euro und eine operative Marge von 16 Prozent erreicht werden. Dafür wollen die Franken vor allem in Schwellenländern ihre Position stärken und schneller als Rivalen wie Nielsen oder Ipsos wachsen.

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