
DüsseldorfDer scheidende RWE-Chef Jürgen Großmann will sich noch in diesem Jahr aus der Öffentlichkeit zurückziehen und schließt laut „Financial Times Deutschland“ einen Wechsel in den Aufsichtsrat des Energiekonzerns aus. „Ich will hart daran arbeiten, wieder eine Privatperson zu werden“, sagte Großmann der „FTD“ (Dienstag). Der 59-Jährige gibt am 1. Juli seinen Posten an Peter Terium ab.
Zuletzt galt es dem Bericht zufolge als denkbar, dass Großmann in das Kontrollgremium des Konzerns wechselt, was für Ex-Vorstandschefs zwar aktienrechtlich schwierig, aber möglich ist. Großmann sagte laut „FTD“, er strebe das nicht an, ebenso wenig wie Mandate in anderen Kontrollgremien: „Das ist für mich kein Thema. Ich bin auch so gut ausgelastet“, sagte er.
Es wird wieder Zeit für die RWE einen Harry Roels, einen Fachmann, an Bord zu nehmen.
Roels hatte 2002 auftrags von Neuber (WestLB) die RWE in schwerer See übernommen, stabilisiert und wieder nach oben gebracht. Der Börsenkurs stieg, vervierfachte sich in dieser Zeit.
Großmann hatte 2007 auftrags von Fischer (WestLB) von Roels übernommen und auf das Kursniveau von 2002 wieder zurückgeführt.
Bemerkenswert ist, dass beide Herren für ihre Leistung jeweils 5 Jahre benötigten. Sie unterscheiden sich lediglich im Vorzeichen.
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