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Schlussspurt im Einzelhandel: Noch ist das Weihnachtsgeschäft nicht vorbei

Nach dem Weihnachtsfest erwarten die Einzelhändler den nächsten Kunden-Ansturm. Jetzt werden Gutscheine eingelöst oder Geschenke umgetauscht. „Schwächer die Kassen kaum klingeln“ lautet dagegen das Motto in den USA.

Eine preisreduzierte Weihnachtsmannfigur: Zwischen den Weihnachtstagen und Silvester geht der Einzelhandel in den Schlussspurt. Quelle: dpa
Eine preisreduzierte Weihnachtsmannfigur: Zwischen den Weihnachtstagen und Silvester geht der Einzelhandel in den Schlussspurt. Quelle: dpa

Berlin/New YorkNach einem Umsatzschub am letzten Adventswochenende hoffen die deutschen Einzelhändler jetzt auf einen Schlussspurt an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr. Trotz des eher verhaltenen Geschäfts im November und in den ersten Dezemberwochen sind sie optimistisch, die Umsatzprognose für das diesjährige Weihnachtsgeschäft noch zu erreichen.

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Der Handelsverband Deutschland (HDE) verweist darauf, dass die Brückentage zwischen Weihnachten und Silvester für die Branche traditionell eine feste Größe im Weihnachtsgeschäft sind. Viele Kunden nutzten diese Tage für einen ausgiebigen Einkaufsbummel. "In der Zeit zwischen den Jahren werden besonders viele Geldgeschenke und Gutscheine eingelöst", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Und auch in der ersten Januarwoche rechnet der HDE noch mit hohen Umsätzen.

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Das Weihnachtsgeschäft hatte erst in der letzten Woche vor Heiligabend deutlich an Schwung gewonnen. Der vierte Adventssamstag sei der umsatzstärkste gewesen. Vor allem Lebensmittel standen dabei wie erwartet hoch im Kurs. „Die Deutschen haben sich etwas gegönnt, sie haben genossen, sie haben geschlemmt“, so Falk.

Kurz vor dem Fest hätten viele Last-Minute-Käufer auch noch zu Haushaltsgeräten, Schmuck, Uhren oder Parfüm gegriffen. „Wintermode ist bei den milden Temperaturen dagegen etwas schlechter gelaufen“, erläuterte der HDE-Geschäftsführer. Beliebt seien aber neben Büchern und CDs auch Porzellan, Tablet-PCs oder auch Sportartikel gewesen. Laut einer Bitkom-Umfrage hat sich außerdem jeder fünfte Bundesbürger ein Smartphone zum Fest gewünscht.

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Für die Einzelhändler zählen auch die Tage nach Weihnachten noch zum Weihnachtsgeschäft. Insgesamt rechnet der HDE für November und Dezember mit rund 80,4 Milliarden Euro Umsatz. Das wäre im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von nominal 1,5 Prozent und damit etwas weniger als die Inflationsrate. Wie das Weihnachtsgeschäft unterm Strich genau gelaufen ist, wird frühestens Ende Januar bekanntgegeben. Für das gesamte Jahr rechnet der Einzelhandel mit einer Steigerung des Umsatzes zwischen 1,2 und 1,5 Prozent im Vergleich zu 2011.

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Kräftigere Umsatzzuwächse verzeichnet dagegen der Online-Handel. Die deutschen Verbraucher kaufen nach Angaben des HDE ihre Weihnachtsgeschenke immer öfter im Internet. Nach Angaben des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (BVH) wird der E-Commerce-Umsatz im Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr bei 5,6 Milliarden Euro liegen, nach 4,4 Milliarden im vergangenen Jahr. Das entspricht einem Plus von 27,3 Prozent. Insgesamt will der Versandhandel 8,0 Milliarden Euro umsetzen.

  • 26.12.2012, 22:59 UhrWilli Kammschott

    Genau genommen geht das Weihnachtsgeschäft sogar bis Ogtern!
    Ebenso wie die übriggebliebenen Nikoläuse zu Ogterhasen werden... (:

  • 26.12.2012, 22:30 UhrGast

    Scheint ja richtig katastrophal auszusehen, wenn man die Verbiegungen sieht. Vielleicht kann man noch Januar bis März dem Weihnachtsgeschäft zuordnen.Da ist man auf die richtigen Zahlen gespannt.

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