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Sicherheitsmängel: Flugaufsicht rügt American Airlines

Die Fluggesellschaft American Airlines soll Maschinen eingesetzt haben, obwohl mit Sicherheitsmängeln zu rechnen war, und das auch noch wissentlich. Diesen Vorwurf haben die zuständigen US-Behörden erhoben.

American Airlines-Maschine auf dem Reagan National Airport in Washington. Foto (Archiv): Reuters
American Airlines-Maschine auf dem Reagan National Airport in Washington. Foto (Archiv): Reuters

HB WASHINGTON. Die Flugaufsichtsbehörde FAA warf der Airline in einem Brief vom Donnerstag vor, mehrfach Flieger eingesetzt zu haben, obwohl Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten notwendig gewesen seien. Kontrollen seien trotz Aufforderung mehrfach nicht sachgerecht durchgeführt oder aufgeschoben worden. So sei eine Maschine auf vier Flügen mit fehlerhaftem Autopilot unterwegs gewesen. Außerdem beschuldigte die FAA American Airlines Mängel bei Drogen- und Alkoholtests sowie bei Inspektionen der Sicherheitsbeleuchtung in den Flugzeugen.

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Die FAA sprach sich daher für eine Strafe in Höhe von 7,1 Millionen Dollar aus, diese kann von American Airlines jedoch noch angefochten werden. Die Fluggesellschaft wies die Vorwürfe zurück und forderte ein Treffen mit FAA-Vertretern. "Wir stimmen dem Befund und den Beschreibungen der FAA nicht zu", teilte das Unternehmen mit. Die vorgeschlagenen Strafzahlungen seien überhöht.

Im April hatte American Airlines bereits mehr als 3 000 Flüge gestrichen, nachdem die FAA Mängel an der MD-80-Flotte der Gesellschaft festgestellt hatte. Der US-Kongress hatte die FAA aufgefordert, mehr Kontrolle über die Branche auszuüben.

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