Handel + Dienstleister

_

Sportartikel-Hersteller: Adidas baut weltgrößtes Vertriebszentrum

Grund zur Freude in Osnabrück: Der Sportartikelhersteller baut für gut 100 Millionen Euro ein gigantische Vertriebszentrum. Immerhin 200 Arbeitsplätze sollen durch die Großinvestition entstehen, Eröffnung soll 2013 sein.

Adidas-Niederlassung in Peking: Nicht nur international, auch im Heimatland möchte sich Adidas weiter etablieren - und investiert Millionenbeträge. Quelle: ap
Adidas-Niederlassung in Peking: Nicht nur international, auch im Heimatland möchte sich Adidas weiter etablieren - und investiert Millionenbeträge. Quelle: ap

Osnabrück/HerzogenaurachDer fränkische Sportartikelhersteller Adidas baut in der Nähe von Osnabrück für gut 100 Millionen Euro ein neues Distributionszentrum - das größte weltweit. 200 Arbeitsplätze werden dort entstehen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte.

Anzeige

Spatenstich für das Zentrum im sogenannten Niedersachsenpark sei voraussichtlich im August, in der ersten Jahreshälfte 2013 soll die Anlage in Betrieb gehen. 2015 soll dann die maximale Kapazitätsauslastung erreicht sein. In dem Zentrum werden den Plänen zufolge alle Abläufe und Dienstleistungen rund um die beiden Marken Adidas und Reebok konzentriert. Das betrifft sowohl den Großhandel, den konzerneigenen Einzelhandel als auch den Verkauf über das Internet.

„Mit dem neuen Vertriebszentrum werden wir unsere Kunden und Konsumenten schneller und effizienter mit Produkten beliefern können“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer. Er möchte die Großinvestition auch als Bekenntnis zum Standort Deutschland verstanden wissen.

Vom geplanten Distributionszentrum aus werden später Länder in ganz Westeuropa beliefert. Der jährliche Durchsatz soll mit Hilfe von standardisierten Abläufen, Vollautomation und integrierten IT-Lösungen bis 2015 die 100-Millionen-Stück-Grenze übersteigen.

  • Die aktuellen Top-Themen
Ergebnisplus: Geringere Sonderkosten treiben Siemens-Gewinn

Geringere Sonderkosten treiben Siemens-Gewinn

Kosten für das Sparprogramm und missratene Projekte drückten im Vorjahresquartal den Gewinn bei Siemens. Das ist jetzt anders, das Plus fällt höher aus. Für Joe Kaeser ist das aber kein Anlass für Optimismus.

Bank of America: Faule Hypotheken-Deals kosten 1,3 Milliarden Dollar Strafe

Faule Hypotheken-Deals kosten 1,3 Milliarden Dollar Strafe

Teure Hypotheken-Deals: Die Bank of America büßt mit 1,3 Milliarden Dollar für faule Kredite vor der Finanzkrise. Eine Bankerin, die die Kreditbeschaffung beschleunigt hatte, muss zudem eine hohe Zivilstrafe zahlen.

„Best Lawyers“-Datenbank Die Top-Wirtschaftsanwälte weltweit

Finden Sie für jeden Fall den Richtigen: Der US-Verlag Best Lawyers hat nach der Methode „Anwalt empfiehlt Anwalt“ zusammengetragen, welche Kanzleien für welches Fachgebiet bei der eigenen Profession hoch im Kurs stehen.

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DEUTSCHLANDS ANZEIGENPORTAL FÜR UNTERNEHMENS-VERKAUF UND UNTERNEHMENSNACHFOLGE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Verkaufsangebote Verkaufsgesuche




 

.