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Standard & Poor's zu teuer: Deutsche Post setzt Ratingagentur vor die Tür

Die Deutsche Post trennt sich von der Ratingagentur Standard & Poor's. Stattdessen setzt das Institut auf den Konkurrenten Fitch, um die eigene Kreditwürdigkeit bewerten zu lassen. Standard & Poor's war zu teuer.

Eine Filiale der Deutschen Post. Quelle: Reuters
Eine Filiale der Deutschen Post. Quelle: Reuters

DüsseldorfDer Logistik-Konzern Deutsche Post verzichtet ab sofort auf die Einstufung ihrer Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard & Poor's. „Wir haben uns aus rein kommerziellen Gründen für eine Beendigung der langjährigen und konstruktiven Zusammenarbeit entschieden“, sagte Finanzvorstand Larry Rosen. Wie viel billiger der ins Boot geholte Konkurrent Fitch Ratings ist, teilte die Post nicht mit. Als zweite Ratingagentur hält die Post an Moody's fest.

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In der Vergangenheit hatten sich bereits Unternehmen wie etwa Landesbanken gegen Ratingeinschätzungen von Standard & Poor's entschieden. Auch einen kompletten Verzicht auf Ratings haben Unternehmen beschlossen, so etwa der Autozulieferer Dürr. Die Gebühren für die Ratings seien nicht notwendig, um am Kapitalmarkt genug Glaubwürdigkeit zu haben, lautete etwa bei Dürr die Begründung. Auch Konzerne wie SAP haben Erfolg mit Anleihen, die ohne Rating begeben werden.

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Ratings sind eine wichtige Orientierungshilfe für Anleger. Die Noten der Agenturen bewerten die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls der jeweiligen Firma. Standard & Poor's hat die Post zuletzt mit BBB+ bewertet und einen stabilen Ausblick gegeben. Auch Fitch hat die Bewertung heute mit dieser Note aufgenommen.

 

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