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Treibstoffzuschlag: Lufthansa kündigt Preiserhöhungen an

Die Lufthansa will die erhöhten Kosten für CO2-Zertifikate an seine Kunden weitergeben. Die Fluggesellschaft rechnet mit Mehrkosten von rund 130 Millionen Euro.

Ein Airbus A380 der Lufthansa. Quelle: dapd
Ein Airbus A380 der Lufthansa. Quelle: dapd

FrankfurtDie Lufthansa stimmt ihre Kunden wegen steigender Kosten für den Klimaschutz auf höhere Ticketpreise in Europa ein. Aktuell sei zwar keine Erhöhung des Kerosinzuschlags geplant, teilte Deutschlands größte Fluggesellschaft am Montag in Frankfurt mit. Die Kosten für den Erwerb von CO2-Zertifikaten, mit denen Unternehmen sich das Recht zum Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) erkaufen, will die Lufthansa jedoch in den Kerosinzuschlag einrechnen.

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Mit Beginn des neuen Jahres sind alle Fluggesellschaften verpflichtet, für Flüge von und nach Europa, solche Emissionsrechte nachzuweisen. Die Lufthansa Group muss nach eigenen Angaben gut 35 Prozent der nötigen Zertifikate kaufen. Auf Basis der durchschnittlichen Preisentwicklung für die Zertifikate rechnet die Fluggesellschaft mit Zusatzbelastungen von voraussichtlich 130 Millionen Euro für das Jahr 2012.

„Mit der Einbeziehung in den EU-Emissionshandel wird nun europäischen Fluggesellschaften eine weitere Zusatzbelastung aufgebürdet, die das Fliegen in und über Europa für den Passagier verteuern wird“, ließ Lufthansa-Vorstand Carsten Spohr mitteilen.

Lufthansa hat den Kerosinzuschlag für Europa- und Langstreckenflüge nach eigenen Angaben zuletzt am 15. Dezember 2011 zwischen drei und zehn Euro erhöht. „Die Gestaltung des Zuschlags wird sich künftig sowohl nach der Höhe des Ölpreises als auch nach den Preisen für den Erwerb der Emissionsrechte richten“, teilte der Konzern mit.

  • 02.01.2012, 19:34 Uhrklaus ermecke

    Schon die Begriffsbildung "Einbeziehung in den Emissionshandel" ist eine Lüge. Niemand im Vorstand der Lufthansa oder in der Kabine eines x-beliebigen Lufthansafluges hat etwas dagegen, wenn das Unternehmen nebenher mit irgendwelchen Papieren HANDELT. Bei dem EU-Zertifikateregime geht es aber um etwas anderes: um ein willkürlich für bestimmte Unternehmen erlassenes PRODUKTIONSVERBOT, von dem man sich dann durch Erwerb von Zertifikaten FREIKAUFEN muß. Indem die damit befaßte Polit-Elite diese Zertifikate den einen schenkt, den anderen nicht schenkt, Branchen einbezieht oder auch ausklammert, entsteht zweierlei: zum ersten die faktische Eliminierung der Eigentumsgarantie des Grundgesetzes: Vermögen im Milliardenumfang wird teilweise entgültig entzogen, teilweise umverteilt. Und es entsteht ein tödliches Disziplinierungsinstrument: wenn eine Branche oder ein Verband aufmuckt, werden im die Zertifikatezuteilungen gekürzt! Das ist der tatsächliche Grund, warum die deutsche Industrie sich einer inkompetenten und marktwirtschaftsfeindlichen Regierung praktisch völlig unterworfen hat und - exakt nach Vorgabe - am einen Tag ein "Hosiannah auf die Windmühlen" und am nächsten ein "lang lebe der Klimaschutz" anstimmt, obwohl jeder Unternehmer inständig hofft, daß eine gute Fee erschiene und den Blödsinn endlich wegzauberte.

    Vom Naturwissenschaftlichen Standpunkt ist die CO2-Klimadoktrin längst widerlegt. CO2 ist ein Spurengas in der Atmosphäre. Weder bewirkt ein Anstieg oder Rückgang des CO2-Anteils irgendwelche Auswirkungen auf die Temperaturen der Erde und der Atmopsphäre, noch hat der Mensch überhaupt die Möglichkeit, die Zusammensetzung der Atmosphäre irgendwie nennenswert zu verändern, denn die wird von geochemischen und biologischen Prozessen gesteuert.

    Klaus Ermecke
    KE Research
    Oberhaching


  • 02.01.2012, 18:22 UhrAnonymer Benutzer: SlingShot

    diesen Kyoto Wahnsinn wird immer der Verbraucher tragen muessen.
    Aber es sind vor allem zusaetzliche Einnahmen fuer den Staat um seine sozialistische Planwirtschaft in der EU fortzufuehren.

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