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TUI: Einigung über Verkauf von Hapag-Lloyd-Anteilen

Einen knappen Monat ist es her, dass TUI seine Anteile an Hapag-Lloyd zum Verkauf angeboten hat. Eine Einigung mit den Miteigentümern soll noch im Februar möglich sein. Laut einem TUI-Sprecher laufen die Gespräche „gut“.

Ein Hapag-Lloyd-Schiff liegt an einem Terminal im Hamburger Hafen. Quelle: AP
Ein Hapag-Lloyd-Schiff liegt an einem Terminal im Hamburger Hafen. Quelle: AP

HamburgIn die Gespräche um den Verkauf der TUI-Anteile an Deutschlands größter Reederei Hapag-Lloyd kommt Bewegung: Der Reisekonzern aus Hannover ist bei seinen Verhandlungen mit den Miteignern um die Stadt Hamburg und den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne offenbar vorangekommen. „Wir befinden uns durchaus in guten Gesprächen“, sagte ein TUI-Sprecher. Deswegen habe man die Erarbeitung eines Wertgutachtens durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft um einen Monat auf Anfang März verschoben. Aus dem Verhandlungsumfeld hieß, eine Einigung sei noch im Februar möglich.

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Durch die Verschiebung des Gutachtens behalten die Parteien Spielraum für ihre Verhandlungen. Branchenkenner halten es für möglich, dass Hapag-Lloyd trotz der schwierigen Lage auf den Schifffahrtsmärkten wirtschaftlich besser dasteht als viele Konkurrenten und sich dies in einem höheren Wert der Anteile bemerkbar machen könnte. TUI hält noch 38,4 Prozent an der Containerlinienreederei und will sich von 33,3 Prozent trennen, um sich stärker auf das Tourismusgeschäft zu konzentrieren. Der Reisekonzern hatte seinen Anteil zu Jahresanfang zum Verkauf angedient und damit ein Verfahren in Gang gesetzt, um sich mit dem Albert-Ballin-Konsortium über den Verkaufspreis zu einigen.

Hamburg ist daran interessiert, Hapag-Lloyd als eigenständige Reederei mit Sitz in der Hansestadt zu halten. „Ich zweifle derzeit nicht daran, dass wir eine positive Lösung für Hamburg finden werden,“ zitierte das „Hamburger Abendblatt“ (Freitagausgabe) Karl Gernandt, der Verwaltungsratspräsident und enger Vertrauter von Kühne ist.

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