Der norwegische Tui
-Großaktionär John Fredriksen drängt angesichts des möglichen Verkaufs der Schifffahrtssparte Hapag-Lloyd auf eine außerordentliche Hauptversammlung. Angesichts der Bedeutung der Reederei müssten die Tui
-Eigentümer das letzte Wort haben.
HB MÜNCHEN/HANNOVER. Dies werde man notfalls auch gerichtlich durchsetzen, sagte ein Sprecher des norwegischen Reeders der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag".
Die Tui
sieht dagegen bislang keine Notwendigkeit, einen Verkauf der Hapag-Lloyd durch die Aktionäre genehmigen zu lassen. "Wir bleiben bei unserer Auffassung, dass es eines Hauptversammlungsbeschlusses für einen Verkauf nicht bedarf", sagte ein Tui
-Sprecher der Zeitung. Damit dürften sich die Fronten zwischen dem Konzern und Fredriksen weiter verhärten. Fredriksen ist mit einem Anteil von zuletzt knapp 15 Prozent der größte Einzelaktionär der Tui
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