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Uhrenhersteller: Swatch überrascht mit großem Gewinnplus

Schweizer Uhren sind weltweit gefragt – davon profitiert auch Swatch: Der Marktführer steigerte im vergangenen Jahr seinen Gewinn unerwartet stark. Auch die Aussichten sind bestens.

Gesundes Wachstum: Der Uhrenhersteller Swatch hat den Umsatz kräftig gesteigert. Quelle: SAP/dpa
Gesundes Wachstum: Der Uhrenhersteller Swatch hat den Umsatz kräftig gesteigert. Quelle: SAP/dpa

Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat 2012 dank einer hohen Auslastung mehr verdient als im Vorjahr. Der Gewinn des Weltmarktführers stieg um 26 Prozent auf 1,61 Milliarden Franken, wie Swatch am Montag überraschend mitteilte. Analysten hatten lediglich mit 1,49 Milliarden Franken gerechnet.

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Der Konzern aus Biel will die Dividende um 17,4 Prozent auf 6,75 Franken pro Inhaberaktie erhöhen. Das laufende Jahr habe mit einem gesunden Wachstum begonnen. Langfristig sei ein Wachstum der Schweizer Uhrenindustrie von jährlich fünf bis zehn Prozent realistisch.

Nach einem überraschend hohen Gewinnsprung geht der Uhren- und Luxusgüterkonzern Swatch das Jahr 2013 mit Optimismus an. Der Gewinn des größten Uhrenherstellers der Welt stieg im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf den Rekordwert von 1,6 Milliarden Franken (1,3 Mrd Euro), wie Swatch am Montag mitteilte. Das neue Jahr habe „im Januar mit einem weiteren gesunden Wachstum“ begonnen, erklärte der Schweizer Konzern. Im vergangen Jahr hatte Swatch mit einem Plus von 14 Prozent auf 8,143 Milliarden Franken einen Umsatzrekord geschafft. Die Dividende soll um einen Franken auf 6,75 Franken steigen.

An der Börse kamen die Zahlen gut an: Der Swatch-Kurs stieg am Morgen um 4,7 Prozent auf ein Rekordhoch von 542 Franken. Die Aktie legte dieses Jahr bereits 16 Prozent zu. Im vergangenen Jahr waren die Titel um 31 Prozent gestiegen.

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„Die Signale von den Märkten weltweit weisen klar auf weiteres gesundes Wachstumspotenzial für die schweizerische Uhrenindustrie und die Swatch Group hin“, erklärte der Konzern. Das Unternehmen deckt von Luxusmarken wie Breguet und Omega bis zu der Plastik-Uhr Swatch das ganze Uhrenspektrum ab und expandiert mit der Übernahme der Diamanten-Marke Harry Winston nun auch in das teure Schmuck-Segment. „Das Potenzial für die Swatch Group ist auch für das Jahr 2013 sehr groß.“ Langfristig sei in der Schweizer Uhrenindustrie ein Wachstum von jährlich fünf bis zehn Prozent realistisch.

Analysten hatten mit einem Gewinnwachstum um 16 Prozent auf knapp 1,49 Milliarden Franken gerechnet. Dass es mehr wurde, war nach Ansicht der Experten auf höhere Margen bei Uhren und Schmuck zurückzuführen. Swatch habe offenbar die Effizienz im Produktionsprozess noch einmal erhöhen können, erklärte Kepler-Analyst Jon Cox.

Nach Ansicht von Vontobel-Analyst Rene Weber ist die Margenentwicklung die positive Überraschung. Die Betriebsgewinnmarge im Konzern stieg auf 25,4 von 23,9 Prozent im Vorjahr. Beim Rivalen LVMH war die Marge hingegen zurückgegangen. Die permanente Kostenkontrolle und innovative Produktionsmethoden schienen sich bei Swatch auszuzahlen, erklärte die Bank Notenstein in einem Kommentar.

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