Der Post-Konzern: Brief, Bank & Co.
Geschichte
Die Deutsche Post
World Net ist einer der größten Logistikkonzerne der Welt. Sie entstand 1995 - wie die Deutsche Telekom
und die Postbank
- durch die Privatisierung der Deutschen Bundespost. Im November 2000 wurden Aktien der Post AG erstmals an der Börse gehandelt. Seit im Juni 2005 die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Postaktien im Wert von zwei Milliarden Euro verkauft hat, ist die Post nicht mehr mehrheitlich in Staatsbesitz. 1999 übernahm die Post die Postbank
und brachte sie 2004 an die Börse.
Umbau
Durch zahlreiche Übernahmen mauserte sich die Post unter ihrem Chef Klaus Zumwinkel, der das Unternehmen seit 1990 führte, vom Briefzusteller zum internationalen Logistikkonzern. Zumwinkel übernahm etwa den Paketdienst DHL oder die Spedition Danzas. Allein für den britischen Logistikkonzern Exel zahlte die Post Ende 2005 5,5 Milliarden Euro. 2006 erzielten eine halbe Million Post-Mitarbeiter - darunter 80 000 Briefträger in Deutschland - 60,5 Milliarden Euro Umsatz. Das macht sie nach der Mitarbeiterzahl zum größten Unternehmen Deutschlands und zu einem der zehn größten der Welt.
Sparten
Der Konzern ist in die Sparten Brief (22 Prozent des Umsatzes), Express (20), Logistik (39), Finanzdienstleistungen (16) und Services (3) gegliedert. 60 Prozent ihres Umsatzes erzielt die Deutsche Post
mittlerweile im Ausland - Tendenz steigend.

