
HB DÜSSELDORF. Das zweite Mal in zwei Tagen ist ein Tanker vor der Küste des Omans von Piraten gekapert worden. Nach Angaben der griechischen Handelsmarine wurde am Mittwoch der Supertanker „Irene SL“ mit 25 Besatzungsmitgliedern an Bord überfallen. Das Schiff war auf dem Weg vom Persischen Golf zum Golf von Mexiko, als sich der Angriff ereignete.
17 Philippiner, sieben Griechen und ein Georgier befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs etwa 360 Kilometer östlich des Omans an Bord. Die Entführer hätten das Schiff in den frühen Morgenstunden geentert, teilte die griechische Reederei Enesel mit. Danach sei der Funkkontakt zur „Irene SL“ abgebrochen.
Das Schicksal der Besatzung blieb zunächst unklar. Der Supertanker war von Kuwait unterwegs in die USA und soll laut gut informierten Kreisen etwa 270.000 Tonnen Erdöl aus Kuwait an Bord – daraus lassen sich zwei Millionen Barrel Öl im Wert von 200 Millionen Dollar gewinnen. Die Vereinigung der Tanker-Eigner Intertanko warnte vor Versorgungsengpässen, sollte den Piraten nicht das Handwerk gelegt werden.
Trotz eines internationalen Marine-Einsatzes gegen Piraterie am Horn von Afrika sind in den vergangenen Monaten wieder zahlreiche Schiffe gekapert worden. Erst am Dienstag war in der Region ein Tanker überfallen worden. Piraten mit Feuerwaffen und Panzerfäusten kaperten die unter italienischer Flagge fahrende „Savina Calylyn“ im Indischen Ozean.
ich denke die bundesmarine hat alles fest im Griff? Wieder beim badeurlaub gewesen, wie beim Management der Gorch Fock??
Kapier ich nicht, warum man die Russland-Route nicht auch mal wieder nimmt. Eis gibt es da doch kaum noch und die russischen Eisbrecher würden sich evtl. freuen mal wieder was zu tun zu bekommen...
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