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04.02.2008 
Ryanair-Chef macht flotte Sprüche

„Wir sind eher ein sanfter Riese als ein Gorilla.“

Europas größter Billigflieger Ryanair hat die Anleger mit einem Gewinneinbruch und einem skeptischen Ausblick wegen unverändert hoher Ölpreise böse überrascht. Der Ryanair-Kurs brach an den Börsen in Dublin und London um je mehr als zehn Prozent ein. Doch Unternehmenschef Unternehmenschef Michael O'Leary ist um flotte Sprüche nicht verlegen. Eine Auswahl

Lupe

Zur Wirtschaftslage und zum Ölpreis:

„Wir brauchen eine richtig harte Rezession, so 12 bis 18 Monate lang. Dann hört auch endlich der ganze umweltpolitische Schwachsinn auf und wir reden endlich wieder über die wichtigen Themen wie Arbeitslosigkeit und steigende Ölpreise.“

„Wir waren davon ausgegangen, dass der Ölpreis runtergeht, wenn sich die Rezession in den USA abzeichnet. Aber dann hat die US-Notenbank dämlicherweise die Zinsen gesenkt.“

„Wir haben uns jetzt entschlossen, bei diesen Preisen unseren Treibstoffbedarf nicht durch Hedging abzusichern. Aber wer weiß, dann geht in irgendeinem blöden Land in Nahost ein Krieg los und schwupps ist der Preis bei 120 Dollar.“

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Was der Ryanair-Chef zum eigenen Unternehmen sagt

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