
FrankfurtDer nordrhein-westfälische Wohnungskonzern LEG Immobilien hält trotz eines verhaltenen Jahresstarts an seinen Zielen für 2013 fest. Das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO) solle auf bis zu 140 (2012: 137) Millionen Euro steigen, bekräftigte das Düsseldorfer Unternehmen am Dienstag. Zukäufe - zuletzt übernahm die LEG 2.200 Wohnungen in der Heimatregion - sind da noch nicht mit einkalkuliert, stehen aber weiter auf der Agenda.
Im ersten Quartal war der FFO mit 33,8 (Vorjahr: 35,5) Millionen Euro leicht rückläufig, weil der Konzern überdurchschnittlich viel Geld für die Instandhaltung und Modernisierung von Wohnungen in die Hand nahm. Im Gegenzug kann die LEG nun aber vielerorts höhere Mieten durchsetzen - was dem Ergebnis im weiteren Jahresverlauf helfen sollte, wie der Vorstand erklärte. Die Leerstandsquote wurde im Jahresvergleich bereits auf 3,2 von 4,1 Prozent reduziert.
2008: 19,6 Prozent*
2009: 20,5 Prozent
2010: 20,1 Prozent
2011: 20,7 Prozent
2012: 21,7 Prozent
* Anteil des Nettoeinkommens, der für Miete inklusive Nebenkosten aufgewendet werden muss.
Quelle: IVD / Statistisches Bundesamt
2008: 17,1 Prozent
2009: 17,7 Prozent
2010: 18,0 Prozent
2011: 18,8 Prozent
2012: 20,0 Prozent
2008: 17,9 Prozent
2009: 17,9 Prozent
2010: 18,4 Prozent
2011: 19,0 Prozent
2012: 19,0 Prozent
2008: 20,1 Prozent
2009: 20,1 Prozent
2010: 19,5 Prozent
2011: 20,1 Prozent
2012: 20,3 Prozent
2008: 16,9 Prozent
2009: 16,9 Prozent
2010: 16,7 Prozent
2011: 16,8 Prozent
2012: 16,9 Prozent
2008: 21,1 Prozent
2009: 21,1 Prozent
2010: 21,0 Prozent
2011: 21,1 Prozent
2012: 21,9 Prozent
2008: 21,5 Prozent
2009: 21,5 Prozent
2010: 20,9 Prozent
2011: 21,0 Prozent
2012: 22,3 Prozent
2008: 21,8 Prozent
2009: 22,4 Prozent
2010: 21,8 Prozent
2011: 22,6 Prozent
2012: 23,5 Prozent
2008: 19,4 Prozent
2009: 18,1 Prozent
2010: 18,5 Prozent
2011: 18,9 Prozent
2012: 19,3 Prozent
2008: 21,6 Prozent
2009: 21,6 Prozent
2010: 21,5 Prozent
2011: 21,8 Prozent
2012: 22,7 Prozent
Die LEG hatte im Februar Börsenpremiere gefeiert und dürfte in Kürze in den Nebenwerteindex MDax einziehen. Mit 44,49 Euro notiert das Papier inzwischen allerdings leicht unter dem Nettovermögenswert (NAV), den der Konzern per Ende März mit 45,74 Euro je Aktie angab. Investoren zahlen für den Konzern an der Börse also weniger als der Immobilienbestand wert ist.