Handel + Dienstleister

_

Wohnungskonzern: LEG-Investitionen belasten den Gewinn

Der Jahresstart ist beim Wohnungskonzern LEG verhalten ausgefallen. Der Konzern hat überdurchschnittlich viel für Renovierungen ausgegeben. Kann nun aber auch auf höhere Mieten hoffen.

Zentrale der LEG Immobilien AG in Düsseldorf. Der Wohungskonzern ist seit Februar an der Börse. Quelle: dpa
Zentrale der LEG Immobilien AG in Düsseldorf. Der Wohungskonzern ist seit Februar an der Börse. Quelle: dpa

FrankfurtDer nordrhein-westfälische Wohnungskonzern LEG Immobilien hält trotz eines verhaltenen Jahresstarts an seinen Zielen für 2013 fest. Das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO) solle auf bis zu 140 (2012: 137) Millionen Euro steigen, bekräftigte das Düsseldorfer Unternehmen am Dienstag. Zukäufe - zuletzt übernahm die LEG 2.200 Wohnungen in der Heimatregion - sind da noch nicht mit einkalkuliert, stehen aber weiter auf der Agenda.

Anzeige

Im ersten Quartal war der FFO mit 33,8 (Vorjahr: 35,5) Millionen Euro leicht rückläufig, weil der Konzern überdurchschnittlich viel Geld für die Instandhaltung und Modernisierung von Wohnungen in die Hand nahm. Im Gegenzug kann die LEG nun aber vielerorts höhere Mieten durchsetzen - was dem Ergebnis im weiteren Jahresverlauf helfen sollte, wie der Vorstand erklärte. Die Leerstandsquote wurde im Jahresvergleich bereits auf 3,2 von 4,1 Prozent reduziert.

Soviel geben die Deutschen von ihrem Nettoeinkommen für Miete aus

  • Hamburg

    2008: 19,6 Prozent*
    2009: 20,5 Prozent
    2010: 20,1 Prozent
    2011: 20,7 Prozent
    2012: 21,7 Prozent

    * Anteil des Nettoeinkommens, der für Miete inklusive Nebenkosten aufgewendet werden muss.

    Quelle: IVD / Statistisches Bundesamt

  • Hannover

    2008: 17,1 Prozent
    2009: 17,7 Prozent
    2010: 18,0 Prozent
    2011: 18,8 Prozent
    2012: 20,0 Prozent

  • Düsseldorf

    2008: 17,9 Prozent
    2009: 17,9 Prozent
    2010: 18,4 Prozent
    2011: 19,0 Prozent
    2012: 19,0 Prozent

  • Köln

    2008: 20,1 Prozent
    2009: 20,1 Prozent
    2010: 19,5 Prozent
    2011: 20,1 Prozent
    2012: 20,3 Prozent

  • Dortmund

    2008: 16,9 Prozent
    2009: 16,9 Prozent
    2010: 16,7 Prozent
    2011: 16,8 Prozent
    2012: 16,9 Prozent

  • Frankfurt

    2008: 21,1 Prozent
    2009: 21,1 Prozent
    2010: 21,0 Prozent
    2011: 21,1 Prozent
    2012: 21,9 Prozent

  • Stuttgart

    2008: 21,5 Prozent
    2009: 21,5 Prozent
    2010: 20,9 Prozent
    2011: 21,0 Prozent
    2012: 22,3 Prozent

  • München

    2008: 21,8 Prozent
    2009: 22,4 Prozent
    2010: 21,8 Prozent
    2011: 22,6 Prozent
    2012: 23,5 Prozent

  • Nürnberg

    2008: 19,4 Prozent
    2009: 18,1 Prozent
    2010: 18,5 Prozent
    2011: 18,9 Prozent
    2012: 19,3 Prozent

  • Berlin-West

    2008: 21,6 Prozent
    2009: 21,6 Prozent
    2010: 21,5 Prozent
    2011: 21,8 Prozent
    2012: 22,7 Prozent

Die LEG hatte im Februar Börsenpremiere gefeiert und dürfte in Kürze in den Nebenwerteindex MDax einziehen. Mit 44,49 Euro notiert das Papier inzwischen allerdings leicht unter dem Nettovermögenswert (NAV), den der Konzern per Ende März mit 45,74 Euro je Aktie angab. Investoren zahlen für den Konzern an der Börse also weniger als der Immobilienbestand wert ist.

  • Die aktuellen Top-Themen
600-Millionen-Euro-Klage: Telekom siegt gegen Telegate-Gründer

Telekom siegt gegen Telegate-Gründer

Im Verfahren der Firmengründer gegen die Deutsche Telekom lehnte das Kölner Gericht eine Klage wegen zu hoher Rechnungen für Telefondaten ab. Auch eine Klage von Telegate selbst wurde abgewiesen.

Rating-Urteil: S&P stuft Commerzbank herab

S&P stuft Commerzbank herab

Die Bonitätswächter von Standard & Poor's senken den Daumen über die Commerzbank. Das Geldhaus brauche länger, ein tragfähiges Geschäft aufzubauen. Deshalb stufen die Experten die Kreditwürdigkeit herab.

„Best Lawyers“-Datenbank Die Top-Wirtschaftsanwälte weltweit

Finden Sie für jeden Fall den Richtigen: Der US-Verlag Best Lawyers hat nach der Methode „Anwalt empfiehlt Anwalt“ zusammengetragen, welche Kanzleien für welches Fachgebiet bei der eigenen Profession hoch im Kurs stehen.

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DEUTSCHLANDS ANZEIGENPORTAL FÜR UNTERNEHMENS-VERKAUF UND UNTERNEHMENSNACHFOLGE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Verkaufsangebote Verkaufsgesuche




 

.