11. September 2001 belastet
Air France überrascht mit schwarzen Zahlen

Die französische Fluggesellschaft Air France hat sich im abgelaufenen Geschäftsquartal entgegen der Analystenerwartungen unter dem Strich noch knapp in der Gewinnzone gehalten.

Reuters PARIS. Der Netto-Gewinn sei im Vierteljahr bis Ende Juni auch wegen streikbedingter Flugausfälle auf 4 Mill. Euro von proforma 146 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Operativ verbuchte Air France ohne Berücksichtigung von Flugzeug-Verkäufen dagegen einen Verlust von 13 Mill. Euro. Branchenexperten hatten im Schnitt mit einem Netto-Verlust von 31 Mill. Euro und einem operativen Fehlbetrag von 18 Millionen Euro gerechnet.

Die gesamte Luftfahrtbranche steckt seit einigen Jahren in einer schweren Krise. Die Anschläge vom 11. September 2001 und auch der Irak-Krieg steigerten die Flugangst zusätzlich und belasteten damit die Ergebnisse der Gesellschaften weiter.

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