13,7 Prozent mehr Passagiere als 2003 fliegen in andere Länder
Flieger ins Ausland sind rappelvoll

Flugreisen ins Ausland werden immer beliebter. Das Statistische Bundesamt registrierte für das erste Halbjahr ein Plus von 13,7 Prozent auf 26 Millionen Passagiere. Im Inland sank die Zahl um 1,7 Prozent auf 10,4 Millionen.

HB WIESBADEN. Von Januar bis Juli flogen insgesamt 36,4 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ab, knapp neun Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2003. Bei den Auslandsflügen verbuchten fast alle Weltregionen kräftige Zuwachsraten. „Abgesehen von Australien kamen dabei alle Kontinente auf zweistellige Zuwachsraten“, erklärten die Statistiker.

Knapp 20 Millionen Passagiere flogen ins europäische Ausland, elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In das wichtigste Zielland Spanien reisten mit 4,3 Millionen knapp ein Prozent mehr Passagiere. Unter den Kontinenten erzielte Asien mit einem Anstieg um mehr als 30 Prozent das größte Plus. Die Zahl der Reisenden nach China und Hongkong stieg um jeweils die Hälfte, weil ein Jahr zuvor die Zahl der Fluggäste wegen der Lungenkrankheit SARS eingebrochen war. Auch Japan und Thailand legten um jeweils etwa ein Viertel zu.

Afrika erzielte mit 1,2 Millionen Passagieren ein Plus von fast 30 Prozent, was vor allem auf große Steigerungsraten der beiden wichtigsten Reiseländer Ägypten (plus 65 Prozent) und Tunesien (plus 25 Prozent) zurück ging. Nach Amerika flogen mit 2,7 Millionen gut 15 Prozent mehr Passagiere.

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