13 neue Hotels
TUI baut Hotelkapazität aus

Noch stärker als bisher will Europas größter Touristikkonzern TUI sein Urlaubsgeschäft auf eigene Hotels steuern und weitet deshalb die Kapazitäten 2004 aus. Der Konzern wird in diesem Jahr 13 Hotels mit etwa 8000 Betten eröffnen. Der Hotelumsatz soll so um bis zu sechs Prozent gesteigert werden.

HB HANNOVER. Mit den neuen Urlaubsanlagen erhöht sich die Kapazität den Angaben zufolge um rund fünf Prozent auf 300 Hotels mit knapp 160 000 Betten.

Die 13 Hotels befinden sich in Bulgarien, Mexiko, Jamaika, Griechenland, Ägypten und der Türkei. Darüber hinaus seien noch in Rumänien zwei weitere Anlagen der Hotelgruppe Riu geplant, an der TUI beteiligt ist, sagte eine Sprecherin.

Vom Zubau eigener Hotels erwartet TUI zusätzliche Erträge. Der seit vorigem Jahr amtierende neue Hotelchef Karl Pojer hatte kürzlich entschieden, sich auf dieses Kerngeschäft zu konzentrieren und den dreijährigen Ausflug in das Geschäft mit dem Verkauf von Teilzeit-Wohnrechten in Urlaubsanlagen (Time-Sharing) zu beenden.

Im vorigen Jahr stieg bei TUI die Zahl der Übernachtungen in den eigenen Hotels um fast zehn Prozent auf 30,8 Millionen, fast zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Auslastung der Anlagen sei dabei von 75 Prozent auf 80 Prozent gestiegen.

Berge&Meer mit hohen Zuwächsen

Angaben zum Umsatz machte TUI am Freitag nicht. Wie das Fachmagazin „Touristik-Report“ berichtete, stieg der Umsatz 2003 in den TUI-eigenen Hotels auf 1,6 Milliarden Euro. Dennoch verbringt auch künftig der Großteil der TUI-Urlauber seine Ferien in fremden Vertragshotels. Im vorigen Jahr seien rund 15 Prozent aller TUI-Gäste in konzerneigenen Anlagen untergebracht gewesen, sagte eine Sprecherin. Allein TUI Deutschland habe rund 8000 Hotels im Angebot.

Unterdessen vermeldete die TUI-Tochter Berge & Meer im Gegensatz zum Gesamtkonzern für das vergangene Jahr starke Zuwächse. Allerdings stieg auf Grund des Preiskampfes der Umsatz nur halb so stark wie die Gästezahl. Berge & Meer habe mit dem Direktverkauf von preiswerten Reisen über Kaffeeshops, Tankstellen oder das Internet die Zahl seiner Gäste um 21,3 Prozent auf 425.000 und den Umsatz dabei um zwölf Prozent auf 180 Millionen Euro gesteigert, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

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