16 Prozent Umsatzminus nach fünf Monaten
Richemont verliert an Glanz

Der Luxusgüterkonzern Richemont kämpft mit sinkenden Umsätzen. SARS und der Irak-Krieg hätten die Kauflaune der Verbraucher stark belastet, so das Unternehmen.

Reuters ZÜRICH. Richemont hat in den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2003/04 um 16 % weniger umgesetzt. Zu konstanten Wechselkursen gingen die Verkäufe von April bis August um sieben Prozent zurück, teilte Richemont am Dienstag mit. Analysten hatten mit einem Umsatzrückgang zwischen 16 und 22 % gerechnet.

In den vergangenen Monaten habe sich bei den Verkäufen in vielen Märkten eine Verbesserungstendenz abgezeichnet, so Richemont weiter. Im April und Mai sanken die Umsätze um 27 % zu aktuellen und um 19 % zu konstanten Wechselkursen, so Richemont. In dieser Zeit beeinträchtigten die lebensbedrohende Lungenkrankheit SARS und der Irak-Krieg die Konsumbereitschaft und den internationalen Reiseverkehr stark, hiess es.

In den drei Monaten Juni, Juli und August verlangsamte sich, so Richemont, der Umsatzrückgang dann auf sieben Prozent zu aktuellen Wechselkursen. Zu konstanten Wechselkursen resultierte sogar ein leichtes Plus von einem Prozent.

In dem von SARS am stärksten betroffenen Asien-Geschäft ergab sich nach einem 29prozentigen Umsatzeinbruch zu konstanten Wechselkursen im April und Mai in den folgenden drei Monaten ein Verkaufsplus von sechs Prozent, hiess es. In den ersten fünf Monaten verzeichneten alle Bereiche - Juwelen, Uhren, Schreibgeräte sowie Textil, Leder und andere Sparten - Umsatzrückgänge sowohl zu aktuellen als auch konstanten Wechselkursen. Das Geschäftsjahr von Richemont endet mit März.

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