2004 wird weiter Gewinnanstieg erwartet
IVG lässt sich vom Ergebnisrückgang nicht schocken

Der Bonner Immobilienkonzern IVG hat zwar einen deutlichen Ergebnisrückgang im ersten Halbjahr verbucht, für das Gesamtjahr 2004 wird aber unverändert mit einen über dem Vorjahr liegenden Gewinn gerechnet.

HB DÜSSELDORF. Dem prognostizierten Gewinnziel für das Gesamtjahr liege ein Verkaufsprogramm von Immobilien zugrunde, das im August durch Verkäufe in London und Paris bereits im nennenswerten Umfang umgesetzt worden sei, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. Ebenfalls deutlich positive Ergebnisbeiträge werde die Mitte des Jahres erworbene Mehrheitsbeteiligung an der Oppenheim Immobilien Kapitalanlagengesellschaft (OIK) beisteuern.

„Die wichtigen europäischen Büroimmobilienmärkte Paris, London und Brüssel zeigen deutliche Anzeichen einer Erholung. Davon wird IVG im Vermietungsgeschäft und beim Verkauf von Immobilien profitieren“, sagte Vorstandschef Eckart John von Freyend. Daher sei er zuversichtlich wie bereits angekündigt, das „sehr gute“ Vorjahresergebnis von 66,5 Mill. € 2004 zu übertreffen.

IVG teilte weiter mit, von Januar bis Juni sei der Konzerngewinn nach Steuern auf 14,2 (Vorjahr 25,9) Mill. € gesunken. IVG habe im ersten Halbjahr nur kleinere Immobilienverkäufe mit einem Gewinn von 5,3 Mill. € realisiert. Dem gegenüber seien im Vorjahreszeitraum Verkaufserlöse von knapp 21 Mill. € verbucht worden. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) ergab sich den Angaben zufolge ebenfalls ein deutlicher Gewinnrückgang auf 59,5 (77,8) Mill. €. Die Gesamtleistung im Konzern bezifferte IVG mit 205,8 (203,0) Mill. €.

IVG konzentriert sich auf Büroimmobilien und so genannte Businessparks in großen europäischen Städten. Mit einem eigenen Immobilienportfolio von rund 3,3 Mrd. € zählt der Konzern zu den großen börsennotierten Immobilien-Gesellschaften in Europa. Das Projektentwicklungsvolumen beträgt den Angaben zufolge 1,2 Mrd. €, wovon 400 Mill. € derzeit investiert sind.

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