2005 Gewinnplus
BayWa stockt Dividende leicht auf

Der größte deutsche Agrar- und Baustoffhändler hat im vergangenen Jahr sein Ergebnis gesteigert. Nun will BayWa seinen Aktionären auch mehr Dividende zahlen.

HB MÜNCHEN. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf 42,1 Millionen Euro zugenommen, teilte das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag auf seiner Internetseite mit. Die Ausschüttung solle um zwei Cent auf 28 Cent je Aktie angehoben werden. Der Umsatz habe 2005 um sieben Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zugelegt. Der Umsatzanteil aus Österreich und Osteuropa sei erneut leicht auf 36 Prozent gestiegen.

Der Gewinnzuwachs sei vor allem auf die guten Geschäfte in den Konzernsegmenten sowie auf sinkende Kosten zurückzuführen, hieß es in der Mitteilung. Während im Agrarbereich die Umsätze etwa auf dem Niveau des Vorjahres lagen, legten vor allem die Sparten Baustoffhandel und Energie zu. Der Umsatz mit Brennstoffen stieg um knapp ein Viertel auf 1,85 Milliarden Euro, das Ergebnis der Division auf 7,4 (Vorjahr: 4,5) Millionen Euro. „Der Anstieg resultiert vorwiegend aus dem hohen Rohölpreis“, teilte das Unternehmen mit.

BayWa hat seinen Nettogewinn im vergangenen Jahr zudem um rund ein Viertel gesteigert. Der Konzernüberschuss sei 2005 auf 38,9 Mill. Euro von 31,4 Mill. Euro im Jahr zuvor gestiegen, sagte Unternehmenschef Wolfgang Deml. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis sei auf 52 (Vorjahr: 45) Mill. Euro geklettert. Vor allem Schließungskosten und Verluste beim Verkauf einzelner Standorte hätten das Ergebnis einmalig belastet, sagte Deml.

Im laufenden Jahr sollen Umsatz und Ergebnis erneut wachsen, erklärte BayWa-Chef Wolfgang Deml. Durch den langen Winter seien die ersten drei Monate offenbar etwas schwächer verlaufen. „Wir wollen die konstante Aufwärtsentwicklung 2006 fortsetzen und werden auch nach dem diesjährigen Jahrhundertwinter den saisonalen Rückstand im Jahresverlauf mehr als ausgleichen.“

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