24 Millionen Euro Jahresgewinn
KLM fliegt wieder im grünen Bereich

Das rigide Sparprogramm der gerade mit Air France fusionierten niederländischen Fluggesellschaft zahlt sich aus: Im abgelaufenen Geschäftsjahr (31. März) hat das Unternehmen erstmals seit drei Jahren einen Gewinn verzeichnet in Höhe von 24 Millionen Euro, nach einem Verlust von 416 Millionen Euro im Vorjahr.

HB AMSTERDAM. Damit hat das Unternehmen pünktlich zur Fusion mit Air France die Gewinnzone erreicht.

Mit dem Gewinn übertraf KLM die Erwartungen von Analysten, die mit einem etwas geringeren Überschuss gerechnet hatten. Gleichzeitig ging der Umsatz um neun Prozent auf 5,877 Milliarden Euro zurück. KLM habe seine geplanten Kostensenkungen von 200 Millionen Euro erreicht, teilte das Unternehmen mit.

KLM legte am Donnerstag den letzten Geschäftsbericht als eigenständiges Unternehmen vor. Am Dienstag hatten Air France und KLM ihre Fusion als vollzogen gemeldet. Unter dem Dach einer gemeinsamen Holding werden beide Partner als zwei Betriebsgesellschaften weitergeführt. Die EU-Kommission hatte die Fusion mit Auflagen gebilligt.

Beide Partner mussten rund 100 Start- und Landerechte in Amsterdam und Paris an Konkurrenten abgeben. So müssen einige Verbindungen in die USA, für die Air France oder KLM bisher ein Monopol hatten, für Wettbewerber geöffnet werden.

Die von den Franzosen dominierte neue Gesellschaft machte rechnerisch zusammen im vorigen Jahr 20 Milliarden Euro Umsatz mit 63 Millionen Passagieren und ist gemessen am Umsatz weltweit die größte Fluggesellschaft. Bezogen auf die Zahl der Flugbewegungen wird sie zur Nummer drei nach den beiden US-Unternehmen American Airlines und Delta Air Lines.

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