500 Arbeitsplätze betroffen
Karstadt schließt vier Warenhäuser bis Ende 2006

Karstadt-Quelle will bis zum Jahresende vier der bundesweit zehn so genannten Projekt-Filialen schließen. Die Kaufhäuser seien nicht rentabel, erklärte ein Unternehmenssprecher am Dienstag.

HB ESSEN. Betroffen seien die Filialen in Solingen, Hamburg (Hamburger Straße), Halle an der Saale sowie Hoyerswerda. Der Sprecher bestätigte damit einen Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Vielen der rund 500 Beschäftigten drohe im Falle einer Schließung die Kündigung, sagte Konzernbetriebsratschef Wolfgang Pokriefke.



Karstadt-Quelle kündigte Verhandlungen über einen Sozialplan mit den Arbeitnehmervertretern an. Pokriefke hofft, die Filialen und die Arbeitsplätze noch retten zu können. „Karstadt muss versuchen, eine andere Verwendung für die Geschäfte zu finden“, sagte er. Ob das gelingen werde, sei allerdings offen. Die betroffenen Filialen schrieben „rote, zum Teil tiefrote Zahlen“, bestätigte Pokriefke. „Dass man da etwas machen muss, ist klar."

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