51 Millionen Passagiere: Neues Rekordjahr für Lufthansa

51 Millionen Passagiere
Neues Rekordjahr für Lufthansa

Die Deutsche Lufthansa hat im vergangenen Jahr trotz der Belastungen durch hohe Treibstoffkosten gleich drei Rekorde eingeflogen.

HB FRANKFURT. Europas zweitgrößte Fluggesellschaft erzielte nach Angaben vom Dienstag mit 51,3 Mill. Fluggästen (plus 0,7 Prozent) ebenso wie bei der verkauften Flugstrecke und der Auslastung der Maschinen Bestmarken. Dazu trug auch ein deutlich verbessertes Dezember-Geschäft bei. Dagegen war das Frachtaufkommen sowohl im vergangenen Monat als auch im gesamten Jahr rückläufig.

Der gezielte Ausbau der Kapazitäten und ein besseres Management im Vertrieb hätten in allen Regionen der Welt für Lufthansa zu Wachstum und besserer Auslastung der Flugzeuge geführt, teilte das Unternehmen mit. Die für den Umsatz wichtige Zahl der von allen Passagieren zurückgelegten Flugstrecke (verkaufte Passagierkilometer) stieg um vier Prozent auf 108,2 Mrd. Kilometer. Die Auslastung erhöhte sich um einen Prozentpunkt auf 75 Prozent.

Wie die bei den größten Konkurrenten Air France-KLM und British Airways verlief auch bei Lufthansa der Dezember überdurchschnittlich gut. Die Passagierzahl stieg um 3,6 Prozent auf 3,7 Millionen, die Zahl der verkauften Passagierkilometer erhöhte sich ebenfalls um 3,4 Prozent auf 7,7 Milliarden. Die Auslastung kletterte um 0,6 Prozentpunkte auf 71,2 Prozent. Besonders im Europageschäft wirkte sich der Ausbau der Kapazitäten in Verbindung mit mehr Billigangeboten aus. In der Heimatregion legte Lufthansa im Dezember um 4,7 Prozent auf knapp 2,9 Mill. Passagiere zu.

Im Frachtgeschäft litt Lufthansa vor allem unter der wachsenden Billigkonkurrenz von Anbietern aus Osteuropa, aber auch arabischer Fluggesellschaften wie Emirates. Das Frachtaufkommen ging 2005 um ein Prozent auf 1,74 Mill. Tonnen zurück. Allein im Dezember verzeichnete Lufthansa ein Minus von 4,3 Prozent auf 145 000 Tonnen.

Die Lufthansa-Aktie verringerte nach Bekanntgabe der Verkehrszahlen ihre Einbußen und notierte am frühen Nachmittag mit minus 1,3 Prozent bei 13,13 Euro.

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