7.000 Beschäftigte in 160 Niederlassungen: DIS-Großaktionär Voith zögert mit Verkauf an Adecco

7.000 Beschäftigte in 160 Niederlassungen
DIS-Großaktionär Voith zögert mit Verkauf an Adecco

Der Schweizer Konzern Adecco kann bei der geplanten Übernahme des Düsseldorfer Personaldienstleisters DIS offenbar noch nicht auf die Unterstützung des DIS-Großaktionärs Voith zählen.

HB FRANKFURT. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtete am Samstag vorab, die Voith-Gruppe habe sich noch nicht für eine Trennung von ihrem Aktienpaket in Höhe von 25,6 Prozent entschieden. „Wir wollen mal sehen, was auf uns zukommt“, sagte Voith-Aufsichtsratschef Michael Rogowski der Zeitung. „Vom Grundsatz her passt die Beteiligung zu uns.“ Die Parteien wollten sich in Kürze zu ersten Verhandlungen zusammensetzen, berichtete die Zeitung. „Wir haben einen Termin für ein Treffen vereinbart“, bestätigte ein Adecco-Sprecher der Zeitung.

Der Personaldienstleister soll für 636 Millionen Euro an Adecco verkauft werden. Adecco stiege damit zur zweitgrößten Zeitarbeitsfirma in Deutschland hinter Marktführer Randstad auf. Mit dem größten DIS-Aktionär, der Familie Paulmann, hat Adecco bereits die Übernahme von deren rund 29-prozentigem Anteil zu einem Preis von 54,50 Euro je Aktie vereinbart. Den übrigen Aktionären, darunter dem schwäbischen Anlagenbauer Voith, wird ein freiwilliges Übernahmeangebot zum gleichen Preis unterbreitet.

DIS gehört zu den fünf größten Personaldienstleistern in Deutschland. 7000 Beschäftigte arbeiten in 160 Niederlassungen. DIS vermittelt überwiegend Fach- und Führungskräfte in den Bereichen Finanzen, Industrie und Informationstechnologie sowie Ingenieure.

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