7,1 Milliarden Dollar für U.S. Foodservice
Ahold verkauft US-Geschäft

Der niederländische Lebensmitteleinzelhändler Ahold will sich schon seit geraumer Zeit von seiner amerikanischen Cateringtochter U.S. Foodservice trennen. Nun wurde ein Käufer gefunden. Zwei Beteiligungsgesellschaften greifen zu.

HB AMSTERDAM. Die beiden Investoren Clayton, Dubilier & Rice und Kohlberg Kravis Roberts & Co seien als Sieger aus dem Bieterrennen um die Ahold-Tochter U.S. Foodservice hervorgegangen, erklärte der Konzern am Mittwoch. Der Kaufpreis liege bei 7,1 Mrd. US-Dollar, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mit. Ahold will sich bei einem Aktionärstreffen am 19. Juni die Zustimmung für den Verkauf holen. Die Übernahme könnte Ahold zufolge in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen sein. CD&R und KKR lehnten eine Stellungnahme ab.

Ahold will seine kriselnde US-Sparte seit einiger Zeit abstoßen. Der Konzern konnte seinen Gewinn im vierten Quartal trotz sinkender Umsätze zwar mehr als verdoppeln, und auch U.S. Foodservice schrieb dank der Schließung der Kette Tops wieder schwarze Zahlen. Der Umsatz sank aber wegen schwacher Geschäfte im US-Markt um drei Prozent.

Ahold betreibt mit Albert Heijn die größte Supermarktkette der Niederlande, erzielt aber mehr als 70 Prozent seines Umsatzes in den USA. Branchenexperten rechnen schon seit längerem damit, dass Ahold nach einem Verkauf der US-Tochter Interesse an der belgischen Lebensmittelkette Delhaize zeigen könnte.

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