8,9-Mrd.-Übernahme
Milliardenübernahme des US-Kasinobetreibers Penn geplatzt

Wegen der Krise an den Finanzmärkten haben die Investmentgruppen Fortress und Centerbridge die 8,9-Mrd.-Übernahme des US-Kasinobetreibers Penn abgesagt. Darauf hätten sich beide Seiten verständigt, teilte Penn National Gaming am Donnerstag mit. Ganz leer geht das Kasino-Unternehmen jedoch nicht aus.

HB PHILADELPHIA. Die Investmentgruppen Fortress und Centerbridge haben wegen der Krise an den Finanzmärkten die Milliarden-Übernahme des US-Kasinobetreibers Penn abgesagt. Beide Seiten hätten sich auf diesen Schritt verständigt, teilte Penn National Gaming am Donnerstag mit. Die Investmentgruppen hatten Mitte 2007 den Kauf mit einem Volumen von insgesamt 8,9 Mrd. Dollar angekündigt. Seitdem haben sich aber im Zuge der Kreditmarktkrise die Möglichkeiten solcher Investoren zur Geldbeschaffung drastisch verschlechtert. Zudem haben sich wegen der US-Wirtschaftsflaute die Geschäftsaussichten für Penn deutlich eingetrübt. Die verschärften Bedingungen an den Kreditmärkten haben bei Beteiligungsgesellschaften schon in den vergangenen Monaten zu zahlreichen Absagen bereits vereinbarter Projekte geführt.

Obwohl Fortress und Centerbridge 67 Dollar pro Penn-Aktie boten, ist der Penn-Aktienkurs zuletzt bis auf 28,20 Dollar abgesackt. Grund dafür war, dass an den Finanzmärkten schon mit einem Scheitern des Vorhabens oder einer Neuverhandlung des Kaufs zu drastisch schlechteren Preisen gerechnet worden war.

Ganz leer geht Penn aber nicht aus: Das Unternehmen erhält die für den Fall eines Scheiterns vereinbarte Entschädigung von 225 Mill. Dollar. Zudem gewähren die Investorengruppen und die Banken Wachovia und Deutsche Bank Penn einen zinslosen Kredit über 1,25 Mrd. Dollar mit sieben Jahren Laufzeit.

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