82 Prozent Auslastung
Billigflieger Germanwings erzielt erstmals Gewinn

Der Billigflieger Germanwings hat im Geschäftsjahr 2004 erstmals Gewinn gemacht. Der Geschäftsführer Joachim Klein bezifferte den Gewinn zwischen einer und zwei Millionen Euro.

HB STUTTGART. Der Umsatz habe 249 Millionen Euro erreicht. Bei Germanwings hatten im vergangenen Jahr 3,5 Millionen Fluggäste gebucht. Vergleichszahlen nannte Klein nicht. Für 2005 erwartet er rund fünf Millionen Passagiere. Germanwings hatte am 27. Oktober 2002 den Flugbetrieb aufgenommen und fliegt heute von Köln und Stuttgart aus mit insgesamt 15 Flugzeugen 47 Reiseziele an. Das Unternehmen beschäftigt 492 Mitarbeiter. Seit Aufnahme des Flugbetriebs haben bis heute rund 7,6 Millionen Passagiere bei Germanwings gebucht. Zehn bis 15 Prozent der Sitzplatzkapazität würden zu einem Preis von 19 Euro verkauft, sagte Klein weiter. Der Auslastungsgrad der Maschinen liege bei 82 Prozent.

Auf dem Flughafen Köln habe Germanwings inzwischen einen Marktanteil von 30 Prozent, fügte Klein hinzu. In Stuttgart seien es 14 Prozent. Damit rangiere Germanwings nach der Lufthansa dort auf Platz zwei. Im vergangenen Jahr hatten in Stuttgart über 700 000 Passagiere bei Germanwings gebucht. Für das laufende Jahr erwartet Klein in Stuttgart 1,5 Millionen Passagiere bei Germanwings. In Stuttgart werde im Sommer 2005 eine fünfte Maschine von Germanwings stationiert. Germanwings beabsichtige, neue Ziele in Osteuropa ins Programm aufzunehmen, kündigte Klein an. Germanwings denke auch daran, künftig außer Köln und Stuttgart entweder Berlin, Nürnberg oder Hamburg als zusätzlichen Standort aufzunehmen.

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